5 langsam wachsende Bäume

Bäume werden unter anderem nach ihrer Wuchsgeschwindigkeit unterschieden. Langsam wachsende Bäume haben dabei den Vorteil, dass sie oft sehr alt werden - ganz im Gegensatz zu schnell wachsenden Arten, die oft schon nach wenigen Jahren oder Jahrzehnten ausgetauscht werden müssen.

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Der Japanische Fächerahorn wächst langsam und begeistert mit seinen rötlichen Blättern

Die schönsten langsam wachsenden Bäume für den Garten

Allerdings darf man als Gartenbesitzer nicht den Fehler begehen und „langsam wachsend“ mit „kleinbleibend“ verwechseln. Oft ist nämlich das Gegenteil der Fall: Nur weil ein Baum nur wenige Zentimeter pro Jahr wächst, kann er mit dem Alter trotzdem sehr groß werden. Umgekehrt gilt diese Regel auch: Die sehr schnellwüchsige Paulownie etwa wird nur etwa zehn Meter hoch.

Amberbaum (Liquidambar styraciflua)

Der sehr langsam wachsende, sommergrüne Amberbaum wird bei uns zwischen zehn und 20 Meter hoch. Er findet aufgrund seiner schmalen, kegelförmigen Kronen auch in mittelgroßen Gärten noch ausreichend Platz. Diese kann im Alter bis zu zehn Meter breit werden. Die Blätter färben sich früh im Herbst in bunten, leuchtenden Farben, die von violettbraun über tiefrot zu orange und gelb reichen. Der Baum ist in seiner Jugend etwas frostempfindlich.

Japanischer Fächerahorn (Acer palmatum)

Der beliebte, ursprünglich aus Ostasien stammende Fächerahorn wird gern als Solitär in Teichnähe, in Innenhöfen oder in großen Pflanzgefäßen gepflanzt oder mit Farnen, Gräsern, Bambus und Kleingehölzen kombiniert. Die sehr sortenreiche Art braucht einen sonnigen bis lichtschattigen sowie windgeschützten Standort.

Spitzahorn (Acer platanoides)

Der bei uns heimische Spitzahorn wächst zwar langsam, aber unaufhörlich zu einem stattlichen, bis zu 30 Meter hohen Baum mit einer stattlichen Krone heran. Der Baum benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und eignet sich auch fürs Stadtklima.

Europäische Eibe (Taxus baccata)

Die Europäische Eibe gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten und ältesten Nadelgehölzen in Deutschland. Der langsam wachsende, äußerst langlebige Baum lässt sich im Garten vielseitig verwenden, beispielsweise als geschnittene Heckenpflanze und Formgehölz, zum Sicht- oder Windschutz, in Gruppen oder als Solitär.

Eiche (Quercus)

Es gibt zahlreiche Eichenarten, von denen einige sich auch sehr gut für kleine Gärten eignen. Im Gegensatz zu vielen anderen großkronigen Eichen erreicht beispielsweise die Armenische Eiche (Quercus pontica) nur eine Wuchshöhe von maximal sechs Metern. Mit Wuchshöhen von bis zu 20 Metern deutlich höher werden die Scharlach-Eiche (Quercus coccinea) und die Sumpf-Eiche (Quercus palustris). Auch die nur bis zu 15 Meter hoch werdende Gold-Eiche (Quercus robur) gilt als schwachwüchsig.

Tipps

Des Weiteren gilt die Baum-Hasel (Corylus colurna) als langsam wachsend, eignet sich aber aufgrund seiner Größe nur für große Gärten und Parks.

Text: Ines Jachomowski
Artikelbild: Buffy1982/Shutterstock
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