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Wildblumen machen auch im Topf eine gute Figur

Ein Ratgeber zum Pflanzen von Wildblumen

Wildblumen sind ideal für eine Kultivierung im Kübel geeignet. Neben einem geeigneten Pflanzgefäß spielt das Substrat eine wichtige Rolle. Mit der richtigen Vorgehensweise beim Einpflanzen bekommen die Wildblumen einen optimalen Lebensraum.

Pflanzgefäß

Wählen Sie ein ausreichend großes Pflanzgefäß, welches mindestens ein Abzugsloch im Boden besitzt. Überschüssiges Wasser kann ablaufen, sodass sich keine Staunässe bildet. Kunststoffkübel sind besonders leicht und können ohne großen Kraftaufwand umplatziert werden. Das Material reduziert die Wasserverdunstung und bietet feuchtigkeitsliebenden Pflanzen optimale Bedingungen.

Töpfe aus Terrakotta oder Ton haben eine poröse Struktur, durch die Wasser verdunstet. Sie sind für Pflanzen trockener Standorte geeignet. Die Feuchtigkeit an der Außenwand bietet Moosen und Flechten gute Wachstumsbedingungen, sodass Sie den Topf regelmäßig reinigen müssen. Ihr Gewicht erfordert beim Umplatzieren einen höheren Kraftaufwand.

Pflanzsubstrat

Ein wasserspeicherndes Substrat bietet den Pflanzen gute Wachstumsbedingungen. Herkömmliche Blumenerde ist für die Kultivierung von Wildblumen im Kübel geeignet. Achten Sie darauf, dass die Erde frei von Torf ist. Der Torfabbau gefährdet wichtige Ökosysteme, die nicht nur Lebensraum von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten sind, sondern auch als Speicher für Kohlendioxid wirken.

Nutzen Sie Alternativen wie Kokohum. Das Kultursubstrat besteht aus getrockneten Feinfasern von Kokosnüssen. Die hohe Festigkeit der Fasern und das gute Wasserhaltevermögen bieten Topfpflanzen perfekte Wachstumsbedingungen. Das Wurzelwachstum wird durch den hohen Luftanteil gefördert.

So mischen Sie sich das perfekte Pflanzsubstrat:

  • vier Teile eingeweichte Kokosfasern, Rindenhumus oder Holzfasern
  • 1,5 Teile Kompost
  • Sand und Perlit zu jeweils einem Teil

Anleitung zum Einpflanzen

Decken Sie die Wasserabzugslöcher mit einer Schicht aus Tonscherben oder Blähton ab. Diese Schicht wirkt als Drainage und sorgt dafür, dass die empfindlichen Wurzeln nicht im Wasser liegen. Den Kübel befüllen Sie etwa zur Hälfte mit dem Pflanzsubstrat. Setzen Sie die Pflanzen versetzt zueinander in den Blumenkasten. Die höher wachsenden Arten kommen an die Hinterseite des Kübels, während die kriechenden oder hängenden Pflanzen nach vorne gesetzt werden.

Füllen Sie die Lücken schichtweise mit dem Substrat auf und drücken Sie es gut an. Die Wurzeln benötigen diesen Kontakt zum Pflanzsubstrat. Füllen Sie den Blumenkasten bis etwa einen Zentimeter unter dem Rand mit Erde. Gießen Sie die Pflanzen großzügig mit abgestandenem Leitungswasser oder Regenwasser an.

Text: Gartenjournal.net Artikelbild: Pulsartcreative/Shutterstock

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