pfingstrose
Die Pfingstrose blüht, wie ihr Name schon sagt, zu Pfingsten

Pfingstrose: Pflanzen und pflegen

Pfingstrosen, mancherorts auch als Bauernrosen bezeichnet, sind schon seit Jahrhunderten nicht aus europäischen Gärten wegzudenken. Typisch sowohl für Bauern- als auch für Klostergärten, erfreut sich die unkomplizierte und wunderschön blühende Art auch heute noch großer Beliebtheit. Dieser Artikel verrät Ihnen, wie Sie die robuste Pflanze für jahrzehntelange Blütenpracht richtig pflanzen und pflegen.

Herkunft und Verbreitung

Pfingstrosen, nach ihrer lateinischen Bezeichnung Paeonia auch als Päonien bekannt, gehören als einzige Gattung zur Pflanzenfamilie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae). Es gibt strauch- und staudenartig wachsende Pfingstrosen, wobei lediglich die erste Variante verholzt. Stauden-Pfingstrosen sterben dagegen über den Winter oberirdisch ab, um dann im folgenden Frühjahr erneut auszutreiben.

Doch ganz gleich um welche der insgesamt 32 Arten es sich handelt: Päonien kommen ausschließlich auf der Nordhalbkugel der Erde vor, dafür aber auf fast allen Erdteilen mit Ausnahme der Arktis. Bis auf zwei Pfingstrosenarten sind alle anderen in Europa und Asien heimisch, wobei Stauden-Pfingstrosen wie etwa die Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis) ihre Heimat in den Bergregionen Südeuropas hat. Strauch- bzw. Baum-Pfingstrosen (Paeonia Suffruticosa-Hybriden) sowie die Edel-Pfingstrosen (Paeonia Lactiflora-Hybriden) stammen dagegen aus China und werden dort schon seit mehr als 2000 Jahren kultiviert.

Die Wildarten der heutigen Kulturhybriden gedeihen vornehmlich in lichten Bergwäldern sowie in den rauen Steppenregionen der gemäßigten sowie subtropischen Klimazonen.

Verwendung

In Europa zählt die Gemeine oder auch Bauern-Pfingstrose zu den ältesten Gartenpflanzen überhaupt. Dabei sind nicht nur die einfachen, sondern auch die gefüllten Sorten mit ihren meist rosafarbenen bis dunkelroten Blüten schon seit Jahrhunderten in Kultur. Traditionell wird diese Stauden-Pfingstrose mit dem Pracht-Storchschnabel (Geranium x magnificum) sowie dem (Alchemilla mollis) gemeinsam gepflanzt, vornehmlich in den Vorgarten oder auch ins Blumenbeet. Effektvoll ist auch eine Verwendung als Wegbegleitpflanze, etwa entlang des Hauptweges zur Eingangstür.

Die schon früh aus Asien importierten Lactiflora-Hybriden hingegen lassen sich – ebenso wie andere Strauch-Pfingstrosen – sehr gut für Gärten im Asia-Stil verwenden, beispielsweise in Kombination mit Funkien (Hosta) oder Bambus. Hübsch wirkt etwa ein als Sichtschutzhecke gepflanzter Bambushain, der von verschiedenen Pfingstrosen im Vordergrund begleitet wird.

Perfekt für trockene und vollsonnige Standorte ist die aus den Steppen Asiens stammende Netzblatt-Pfingstrose (Paeonia tenuifolia), die in Einzelstellung in einem Stein- oder Kiesgartenam besten zur Geltung kommen.

Aussehen und Wuchs

Bei allen Pfingstrosen handelt es sich um ausdauernde, sommergrüne Pflanzen, die bei guter Pflege viele Jahrzehnte an ein und demselben Standort verbleiben können. Wuchsform und -höhe hängen dabei wesentlich davon ab, ob es sich um eine Strauch- oder eine Staudenpäonie handelt.

Strauch-Pfingstrosen bilden bis zu 200 Zentimeter lange, verholzende Triebe aus, die auffallend dick sind. Die aufrechten Sträucher verzweigen jedoch nur wenig und wachsen zudem sehr langsam. Stauden-Pfingstrosen hingegen werden mit etwa 60 bis 100 Zentimetern Wuchshöhe maximal kniehoch und bleiben somit deutlich kleiner. Dies verwundert nicht, da diese Sorten jedes Jahr im Frühjahr neu austreiben und ansonsten in knollenartigen Speicherwurzeln (den so genannten Rhizomen) dicht unter der Erdoberfläche überwintern.

Einen eher krautigen, aber kräftigen Wuchs sowie größere Blüten entwickeln die noch relativ jungen Itoh-Hybriden, wobei es sich um Kreuzungen aus Strauch- und Staudenpfingstrosen handelt.

Blätter

Stauden-Päonien treiben im Frühjahr mit markanten, dunkelroten Trieben aus, aus denen sich sowohl die kräftigen Blütenstiele als auch die langen Blattstiele mit den großen, wechselständig angeordneten und unpaarig gefiederten Blättern entwickeln. Strauch-Pfingstrosen haben hingegen in der Regel doppelt gefiederte und hell- bis blaugrün gefärbte Blätter, die ebenfalls wechselständig angeordnet sind.

Blüten und Blütezeit

Die sehr großen, bei manchen Sorten mehr als 20 Zentimeter messenden Blüten sitzen immer am Ende der langen, dicken Blütenstiele. Sie sind äußerlich Rosenblüten ähnlich und können einfach, halb- oder ganz gefüllt sein. Die größten Blütenköpfe entwickeln übrigens strauchförmig wachsende Pfingstrosen.

Die Blütenfarben variieren zumeist zwischen verschiedenen Rosa- und Rottönen, es gibt jedoch auch weiß oder gelb blühende Sorten. Die Blüten mancher Sorten besitzen außerdem einen intensiven Duft, weshalb die getrockneten Blütenblätter dieser Päonien gern für Potpourris verwendet werden.

Die meisten Sorten blühen im Frühling bzw. im Frühsommer zwischen Mai und Juni, allerdings nur für wenige Wochen.

Früchte

Pfingstrosen werden gern von Schmetterlingen, Hummeln und anderen Insekten angeflogen, die zudem für die Befruchtung der großen Blüten sorgen. Anschließend bilden sich große Balgfrüchte, die sich bei der Reifung im Herbst öffnen und dabei dunkle, bis zu einem Zentimeter große Samen offenbaren. Die Früchte mit den glänzenden Samen können problemlos an der Pflanze verbleiben, zumal sie dem Gewächs auch außerhalb der Blütezeit ein attraktives und interessantes Aussehen verleiht.

Giftigkeit

Schon seit der Antike findet die Pfingstrose Anwendung in der Naturheilkunde. Wurzeln, Blütenblätter und Samen sollten gegen Krämpfe sowie bei Darmproblemen und Gicht helfen. Auch heute noch kennt die Homöopathie Päonienwurzeln als Mittel gegen Hämorrhoiden. Inwieweit diese Mittelchen tatsächlich wirksam sind, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Manchmal werden die zarten Blütenblätter der Pfingstrosen auch für die Zubereitung und Dekoration von Salaten, Smoothies, Desserts und anderen Gerichten empfohlen. Dabei sollten Sie jedoch Vorsicht walten lassen, denn alle Pflanzenteile enthalten giftige Glykoside und Alkaloide, die, in größeren Mengen genossen, zu typischen Vergiftungserscheinungen führen können. Dazu gehören etwa Magen- und Darmkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Für den Menschen sind Pfingstrosen nur schwach giftig, wobei Vergiftungssymptome aufgrund der individuellen Toleranzschwelle auftreten können oder auch nicht – jeder Mensch reagiert hier anders. Vorsicht ist dagegen bei kleinen Kindern und Haustieren geboten, da diese kleiner sind und daher die Giftschwelle niedriger liegt. Für Hunde sind Päonien sogar als hochgiftig einzustufen.

Welcher Standort ist geeignet?

Die meisten Pfingstrosenarten und -sorten bevorzugen einen vollsonnigen Standort, was insbesondere für die Staudenpäonien von großer Wichtigkeit ist. Strauchpäonien hingegen fühlen sich auch an einem hellen, halbschattigen Plätzchen wohl, sofern sie nachmittags und abends direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

Übrigens eignen sich Pfingstrosen nicht zur Unterpflanzung von Bäumen oder hohen Sträuchern, da die Pflanzen aufgrund ihres tief reichenden Wurzelsystems mit Wurzel- und Konkurrenzdruck nicht umgehen können.
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Boden

Im Hinblick auf die Bodenbeschaffenheit sind Pfingstrosen wenig anspruchsvoll. Der Boden braucht nicht allzu humushaltig zu sein, zudem fühlen die Pflanzen sich auch in lehmigen oder sandigen Böden wohl – vorausgesetzt, diese sind tiefgründig, gut durchlässig sowie frisch bis feucht. Lediglich Staunässe sowie ein hoher Grundwasserspiegel sind für Päonien ungeeignet, denn unter dem Einfluss von ständiger Nässe sind pilzliche Infektionen und Fäulnis unweigerliche Folgen. Trockenheit hingegen wird gut vertragen, da die Speicherwurzel Feuchtigkeit speichern kann.

Lockern Sie den Boden vor der Pflanzung gründlich und vor allem tief. Die dicken Wurzeln graben sich bis in anderthalb oder sogar zwei Metern Tiefe, weshalb das Erdreich an der Pflanzstelle nicht zu schwer und zu fest sein darf. Ein schwerer, wasserspeichernder Gartenboden kann mit grobem Sand und feinen Kieseln aufgebessert werden.

Topfkultur

Päonien lassen sich gut in ausreichend großen Pflanzgefäßen kultivieren, die jedoch eine gute Drainage sowie viel Erde benötigen. Als Substrat eignet sich eine Mischung aus herkömmlicher Blumenerde, grobem Sand und Tongranulat. Wählen Sie breite und tiefe Gefäße, damit das dichte Wurzelgeflecht genug Platz findet. Bedenken Sie auch, dass Strauch-Pfingstrosen mit den Jahren bis zu etwa 200 Zentimeter hoch werden können und auch in der Breite viel Raum einnehmen. Diese Pflanzen brauchen also auch in einer Kübelkultur viel Platz um sich herum, weshalb ein kleiner Balkon wenig geeignet ist.

Neben der regelmäßigen Versorgung mit Wasser und Nährstoffen muss zudem eine frostfreie Überwinterung sichergestellt werden. Stauden-Pfingstrosen überwintern Sie am besten kühl und frostfrei, eventuell im Keller oder in der Garage. Die Speicherwurzel kann durch die geringe Substratmenge nicht ausreichend vor Kälte geschützt werden und braucht daher Unterstützung.

Pfingstrose richtig pflanzen

Bei Stauden- und Strauchpfingstrosen gibt es im Hinblick auf die Pflanzung einen großen Unterschied: Staudenpfingstrosen setzen Sie möglichst flach in die Erde, Strauchpäonien hingegen möglichst tief. Für diese Vorgehensweise gibt es gute Gründe: Während zu tief gepflanzte Stauden nur Blätter und keine Blüten entwickeln, sterben zu flach gesetzte Sträucher nach einigen Jahren ab. Die strauchförmig wachsenden Arten sind oft auf Sorten der Staudenpfingstrosen veredelt, weshalb die Veredelungsstelle unbedingt zwischen fünf und zehn Zentimeter tief eingegraben werden muss. Nur so entwickelt die Strauchpäonie eigene Wurzeln – kann sie dies aufgrund einer zu flachen Pflanzung nicht, wird das Edelreis nach einiger Zeit abgestoßen.

Graben Sie die Pflanzlöcher etwa zwei Spatenlängen tief und mit einem Durchmesser von mindestens 60 Zentimetern. Bessern Sie lehmige Erde mit grobem Sand, Tongranulat oder Kies auf, während sandiger Untergrund mit Kompost aufgewertet wird. Lockern Sie den Boden des Pflanzloches sorgfältig und fügen Sie bei Bedarf eine Drainageschicht – beispielsweise aus Kieselsteinen und Sand – ein.

Was ist die beste Pflanzzeit?

Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen von Pfingstrosen ist der zeitige Herbst zwischen September und Mitte Oktober. Zu diesem Zeitpunkt begeben sich die Gewächse bereits in die Winterruhe. Boden und Witterung sind jedoch noch warm genug, dass die Wurzeln noch vor der kalten Jahreszeit anwachsen können. Bedecken Sie im Herbst gepflanzte Päonien zum Schutz vor Frost immer mit Reisig, weil die jungen Pflanzen ihren Winterschutz erst nach einigen Standjahren erwerben. Alternativ kann eine Pflanzung auch im Frühjahr vorgenommen werden.

Der richtige Pflanzabstand

Staudenpfingstrosen benötigen einen Pflanzabstand von durchschnittlich 80 Zentimetern, wobei großwüchsige Sorten auch mal mit 100 Zentimetern Platz zur Nachbarpflanze gesetzt werden müssen. Strauchpäonien werden deutlich größer und brauchen entsprechend mehr Raum: Je nach Art und Sorte lassen Sie zwischen 120 und 150 Zentimetern Platz, wobei diese Varianten ohnehin am besten als Solitäre zur Geltung kommen.

Pfingstrose gießen

Vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung sowie auf trockenen, sandigen Böden und während längerer hochsommerlicher Trockenphasen kann gelegentliches Gießen notwendig werden. In der Regel ist zusätzliches Wässern jedoch nicht erforderlich, da sich die Pflanzen durch ihr weitreichendes Wurzelsystem gut selbst versorgen können. Lediglich in Kübeln kultivierte Exemplare sind auf eine regelmäßige Wasserversorgung angewiesen.

Pfingstrose richtig düngen

Ausgepflanzte Päonien müssen im Grunde nicht gedüngt werden, da die Arten zu den Schwachzehrern gehören und daher einen nur geringen Nährstoffbedarf haben. Zu viel Dünger – insbesondere stickstoffbetonter – kann die Pflanzen sogar schwächen, so dass Krankheiten und Schädlingsbefall drohen. Verwenden Sie phosphat- und kaliumbetonte Düngemittel, die bei Bedarf im Frühjahr ausgebracht werden. Hornspäne und Stallmist eignen sich nicht zur Düngung von Pfingstrosen, Kompost ebenfalls nur bedingt.

Pfingstrose richtig schneiden

Schneiden Sie Staudenpfingstrosen zwischen Oktober und November, wenn sich die Stängel allmählich braun färben und vertrocknen, dicht über dem Boden ab. Strauchpfingstrosen hingegen benötigen im Grunde keinen Rückschnitt, sie wachsen auch so schön üppig und verkahlen nicht. Lediglich in strengen, sehr frostigen Wintern frieren möglicherweise Zweige zurück, die Sie im Frühjahr nach dem Austrieb wegschneiden. Warten Sie hierzu jedoch unbedingt den Austrieb ab, damit Sie nicht versehentlich noch lebende, blütenbildende Knospen mit entfernen. Verwelkte Blütenköpfe können, müssen aber nicht abgeschnitten werden. Diese Maßnahme ist nur dann sinnvoll, um gefährdete Päonien vor einer (erneuten) pilzlichen Infektion zu bewahren.

Pfingstrose vermehren

Stauden-Päonien können leicht durch Teilung vermehrt werden. Schwieriger ist die Vervielfältigung bei den Strauchpfingstrosen, denn diese müssen auf Wurzelstücke der Staudenpfingstrosen veredelt werden. Diesen Vorgang bezeichnet der Gärtner als Ammen-Vermehrung, wobei die Staude als Amme den Strauch so lange mitversorgt, bis dieser eigene Wurzeln ausgebildet hat. Wenn Ihnen dies zu kompliziert ist, können Sie auch einen Versuch mit leicht verholzten Absenkern starten. Des Weiteren ist die Vermehrung natürlich auch über Samen möglich, jedoch langwierig und mit vielen Fehlerquellen behaftet.

Krankheiten und Schädlinge

Pfingstrosen sind sehr empfindlich für Pilzerkrankungen, die vor allem aufgrund von zu stickstoffhaltiger Düngung und / oder auf nährstoffreichen Böden auftreten. Häufig ist die so genannte Päonienbotrytis (Grauschimmel), die hauptsächlich bei auf humusreichen Untergründen ausgepflanzten Exemplaren auftritt.

Tipps

Wenn Sie eine alte Päonie ausgraben und teilen, setzen Sie die Teilstücke nicht wieder an den bisherigen Standort zurück. Wählen Sie stattdessen einen neuen, um einer Bodenmüdigkeit vorzubeugen. Diese verursacht häufig Kümmerwuchs.

Arten und Sorten

Weltweit gibt es rund 40 verschiedene Pfingstrosenarten, die sich nicht nur in ihrer Wuchsform, sondern auch in der Ausbildung und Farbe ihrer Blüten stark unterscheiden. Es gibt unzählige Sorten, die meist in Rosa- oder Rottönen sowie in Weiß blühen. Einige der schönsten Varianten für den Garten sind beispielsweise diese:

  • ‚Karl Rosenfield‘: Paeonia lactiflora, purpurrote, gefüllte Blüten, alte Sorte
  • ‚Sarah Bernhardt‘: Paeonia lactiflora, hellrosa, gefüllte Blüten, alte Sorte
  • ‚Alba Plena‘: Paeonia officinalis, weiße, gefüllte Blüten
  • ‚Cora Louise‘: Itoh-Hybride, Blüten cremeweiß mit violett-rötlichem Basalfleck, halbgefüllt
  • ‚Garden Treasure‘: Itoh-Hybride, Blüten zartgelb mit roten Basalflecken, halbgefüllt
  • ‚Bartzella‘: Itoh-Hybride, zitronengelbe Blüten, halbgefüllt
  • ‚Otto Froebel‘: Paeonia peregrina, einfache, rosafarbene Blüten
  • ‚Sunshine‘: Paeonia peregrina, einfache, rote Blüten
  • ‚Carina‘: Hybride, halbgefüllte, rote Blüten
  • ‚Candy Stripe‘: Paeonia lactiflora, auffallende, mehrfarbige Blüten: weiß mit violetten Streifen, gefüllt
Text: Ines Jachomowski Artikelbild: V J Matthew/Shutterstock

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