Staudenbeet mit Rosen gestalten

Rosen werden sehr gern als Hauptdarsteller im Staudenbeet verwendet, auch wenn sie gar nicht zu den Stauden gehören! Erfahren Sie hier, warum Rosen keine Stauden sind und wie Sie Ihr Staudenbeet mit Rosen aufpeppen.

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Weiße Rosen passen hervorragend ins rosa-violette Staudenbeet

Von Rosen und Stauden

Warum gehören die Rosen nicht zu den Stauden? Stauden sind mehrjährige, meist winterharte aber nicht wintergrüne, krautige Pflanzen, die nicht verholzen. Dieser letzte Punkt ist entscheidend für den Unterschied zwischen Stauden und Rosen. Rosen verholzen und gehören somit zu den Gehölzen.

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Pflegeleicht und optisch schön gestalten

Rosen brauchen mehr Pflege als Stauden. Das sollten Sie beim Positionieren der Rosen auf Ihrem Staudenbeet im Blick haben. Hinzu kommen optische Aspekte.

  • Rosen werden recht hoch und blühen ausdauernd; daher eignen sie sich hervorragend für die Beetmitte.
  • Die Rosen sollten gut zugänglich sein, damit Sie sie im Frühjahr problemlos zurückschneiden und im Sommer ab und mal ein paar Rosen für die Vase schneiden können.
  • Achten Sie beim Kauf der Rosen darauf, dass diese gut winterhart sind.
  • Pflanzen Sie auf Ihrem Staudenbeet nicht Rosen und Stauden dicht und bunt durcheinander. Geben Sie jeder Pflanze Raum, um zu wirken und sich zu entfalten.
  • Beachten Sie die Blütenfarbe!

Die Blütenfarbe der Rosen beachten

Rosen sind schön, keine Frage. Und es gibt sie in ganz unterschiedlichen Farbnuancen. Doch kaufen Sie nicht einfach die erstbeste Rose, deren Blütenfarbe Ihnen gefällt, sondern haben Sie das gesamte Staudenbeet im Kopf. Es gibt mehrere Möglichkeiten der farblichen Gestaltung eines Stauden-Rosenbeets:

  • Besonders schön wirken Staudenbeete, auf denen eine oder zwei Blütenfarben dominieren. -Denkbar ist auch die totale Dominanz einer Farbnuance, zum Beispiel rosa. Kaufen Sie Stauden und Rosen in unterschiedlichen Rosatönen und schaffen Sie ein prinzessinnenhaftes Staudenbeet. Wer nicht so auf Rosa steht, kann sich für Rottöne oder auch Gelbtöne entscheiden.
  • Wer gern kräftige, leuchtende Farben mag, der kann sein Stauden-Rosenbeet mit orange, rot und gelb blühenden Stauden und Rosen gestalten.

Weniger ist mehr

Pflanzen Sie, wie gesagt, nicht zu dicht und planen Sie die Blütenfarben, um ein kunterbuntes Wirrwarr auf dem Staudenbeet zu vermeiden. Um zu verhindern, dass das Blütenmeer zu bunt wird, können Sie Ihr Staudenbeet mit Rosen durch andere Elemente aufpeppen, zum Beispiel durch den Einsatz von Deko-Elementen, großen Feldsteinen, Wasserelementen oder luftigem Ziergras. Hier finden Sie eine Auswahl an schönen Gräsern.

Text: Sara Müller
Artikelbild: Del Boy/Shutterstock

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