Sommerhimbeeren schneiden

Sommerhimbeeren richtig schneiden

Beim Rückschnitt Ihrer Sommerhimbeeren müssen Sie gut aufpassen. Sie dürfen nur die abgeernteten, zweijährigen Ruten schneiden. Anderenfalls warten Sie im nächsten Jahr vergebens auf neue Früchte.

Sommerhimbeeren tragen an zweijährigen Ruten

Das Wichtigste, was Sie über Ihre Sommerhimbeeren wissen müssen, ist, dass diese nur an den zweijährigen Ruten Früchte tragen.

Sie dürfen also die einjährigen Ruten, die Triebe des laufenden Jahres, nicht abschneiden, wenn Sie auch im folgenden Jahr Himbeeren ernten möchten.

Das unterscheidet die Sommerhimbeere von der Herbsthimbeere, bei der die Früchte schon am einjährigen Trieb wachsen.

Woran Sie einjährige und zweijährige Ruten unterscheiden

Auf den ersten Blick ist es nicht so einfach, das Alter der Triebe zu erkennen. Die Größe allein ist nicht entscheidend.

Zweijährige Ruten unterscheiden sich durch die dunklere braune Farbe der Stängel von den einjährigen Trieben. Junge Ruten erkennen Sie an dem hellen Grünton des Stängels.

Ganz sicher können Sie sein, dass es sich um zweijährige Ruten handelt, wenn an ihnen Früchte gewachsen sind.

Sommerhimbeeren zurückschneiden

  • Zweijährige Triebe nach der Ernte zurückschneiden
  • Überzählige Ruten anschließend entfernen
  • Im Frühjahr Ruten etwas kürzen
  • Kranke und schwache Triebe laufend ausschneiden

So machen Sie es richtig!

Schneiden Sie die Sommerhimbeere gleich bei der Ernte zurück. Sobald Sie eine Rute abgeerntet haben, greifen Sie zur Schere und entfernen Sie sie.

Schneiden Sie die Triebe direkt über dem Boden ab. Dadurch beugen Sie Krankheiten vor.

Pflegeschnitt im Gartenjahr

Wenn die Himbeeren zu üppig wachsen, sollten Sie sie immer wieder einmal auslichten. Je luftiger die Triebe stehen, desto seltener leiden sie unter Pilzbefall.

Zu lange Ruten dürfen Sie jederzeit kürzen. Dadurch werden die Triebe kräftiger. Nur direkt während der Blüte sollten Sie auf einen Rückschnitt verzichten.

Schneiden Sie kranke Ruten sofort ab. Sie übertragen Erkrankungen auf andere Triebe und sollten deshalb umgehend aus dem Garten entfernt werden.

Tipps & Tricks

Bei einem optimalen Rückschnitt lassen Sie nicht zu viele Ruten stehen. Dann bekommen Sie größere Früchte. Gärtner empfehlen, nur die jeweils kräftigsten Ruten in einem Abstand von zehn Zentimetern am Strauch zu belassen. Mehr als 15 sollten es niemals sein.

Beiträge aus dem Forum

  1. erster Schnitt Feigenbaum

    Hallo Gartenfreunde Ich habe seit letztem Sommer einen Feigenbaum in einem Topf (wobei man noch nicht wirklich von "Baum" sprechen kann:) ). Überwintert hat er im kühlen Treppenhaus und er gedeiht weiterhin prächtig. Nun stellen sich mir die Fragen, 'ob', 'wann' und 'wie' ich den das erste mal schneiden muss? Ich hab mal ein Bild mitgeschickt. Sollte ich den so belassen und er mach später selber Seitentriebe und ein Schnitt ist erst in ein paar Jahren notwendig? Oder muss ich den jetzt "köpfen"? Ich habe im Netz viel über das Schneiden von Feigenbäumen gefunden. Jedoch nicht, wann und wie diese []

  2. Moos kontra magere Blumenwiese als Bienenweide

    Hallo Leute, ihr schreibt, dass Moos auf schattigen und mageren Böden gut gedeiht. Diese Magerkeit brauche ich aber gerade für die Wildblumen, die auch magere Böden bevorzugen. Habe extra Rasenziegel abgetragen und Sand eingestreut. Und nun ist alles bedeckt mit Moos. Was soll ich tun? Ich muss dazu sagen, dass in den ersten 2 Jahren die Bienenweide wunderbar bunt vielfältig geblüht hat. Und jetzt nur noch Moos!

  3. Pilze im Haus (Keller) züchten ... Myzelvermehrung

    Hallo an alle Pilzfreunde! (Stachelbär, ich weiß inzwischen, Du bist nicht so der Pilzfan... hahaha) Folgender Sachverhalt: Habe im Januar Pilzmyzel gekauft um im Haus bzw. Keller meine eigenen Shitakes, Austernpilze und Kräuterseitlinge zu züchten bzw. vielmehr einfach wachsen zu lassen. Funktioniert super! (Pilzgerichte hängen uns schon zum Halse raus- haha) Hab alle Regeln des Myzel-Produzentens befolgt und die geimpften Ballen bei 11-13 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 75-90 Prozent gehalten, alle paar Tage mit Duschkopf abgebraust. Anbei ein Foto vom Kräuterseitling in der 3ten Wachtumsphase der Fruchtkörper. (heute aufgenommen) Laut Myzel-Züchter ist der Ballen, der die Nährstoffe liefert, []

  4. Heckenpflanzen

    Hallo, ich habe jetzt ein Haus mit Garten und möchte diesen neu gestalten. Derzeit stehen hier ganz viele Nadelgehölze. Ich möchte einige der Heckenpflanzen entfernen und das Ganze durch insekten- und vogelfreundliche Sträucher ersetzen. Gerade am Rand des Gartens möchte ich eine bunte Strauchreihe haben. Allerdings habe ich nicht sehr viel Platz. Ich mag Schlehe und Holunder sehr gern, aber diese wuchern leider sehr stark. Hat jemand eine Idee, welche Sträucher ich nehmen könnte? Ich habe schon an Sommerflieder gedacht. Danke im Voraus für eure Ratschläge.

  5. Basilikum MEHRJÄHRIGE Kultur (Hochstämmchen ziehen?)

    Hallo Ihr lieben Garten-Freunde! So, heute möchte ich mein mehrjähriges Basilikum-Saatgut aussähen. Nun habe ich mich ja über die Wintermonate schon etwas "schlau" gemacht. Der "Rote Genoveser" ist mein Saatgut und mehrjährig kultivierbar. (angeblich sind das alle rotgefärbten Sorten und z.T Kreuzungen davon) MEINE FRAGE an Euch: Kann man WIRKLICH ein Hochstämmchen aus Basilikum ziehen? (das habe ich nun schon öfters gehört, aber niemanden mit persönlichen Erfahrungen getroffen) gewönliches Küchen-Basilikum soll ja immer am obersten Trieb gekappt werden, damit es sich bestenfalls schön verzweigt und nicht gleich verreckt. Gegenteilig davon, zur Hochstämmchenkultur soll man alle Seitentriebe abzwicken. Meine persönliche Erfahrung []