Salbei Herkunft

Salbei – ein Überblick zu Herkunft, Vorkommen und Merkmalen

Salbei ist mit Hunderten Arten und Sorten weltweit vertreten. Das weckt die Neugierde auf nähere Informationen zu diesem aromatischen Weltenbummler. Stöbern Sie hier in interessanten Details zu Herkunft, Vorkommen und besonderen Merkmalen.

Wo nahm Echter Salbei seinen Ursprung?

Um die Herkunft von Salbei zu ermitteln, müssen wir weit zurückgehen in der Geschichte. Bereits die alten Römer und Griechen schrieben der würzigen Kräuterpflanze magische Heilkräfte zu. Im sonnendurchfluteten Mittelmeerraum nahm Salbei seinen Ursprung und startete zu einem Jahrhunderte andauernden Siegeszug rund um den Globus.

Über welche Länder erstreckt sich das Vorkommen von Salbei?

Weltenbummler werden dem populären Würzkraut überall dort begegnen, wo Salbei einen trocknen Standort im tropischen bis gemäßigten Klima vorfindet. So verteilt sich das Vorkommen der mehr als 900 Arten im Überblick:

  • Zentral- und Südamerika: 500 Arten
  • Asien und Mittelmeerraum: 250 Arten
  • Peru: 94 Arten
  • China: 84 Arten
  • Bolivien: 34 Arten
  • Pakistan: 16 Arten
  • Nicaragua: 13 Arten
  • Panama: 10 Arten
  • Madagaskar: 6 Arten

Ungeachtet der botanisch-systematischen Unterscheidung, ähneln sich die Salbeiarten in ihrem Erscheinungsbild sehr. Bemerkenswerte Unterschiede bestehen vielmehr in der Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe. Während im Echten Salbei die ätherischen Öle dominieren, überzeugen andere Arten mit Bestandteilen für alternative Verarbeitungen. Muskateller-Salbei beispielsweise findet häufig Anwendung in der Parfum-Herstellung aufgrund des besonderen Ambra-Aromas.

Herausragende Merkmale

Um Echten Salbei an seinem äußeren Erscheinungsbild zu identifizieren, sind die folgenden Merkmale von Bedeutung:

  • Salbei gedeiht als immergrüner Halbstrauch
  • Die Wuchshöhe erstreckt sich von 50 bis 90 Zentimeter
  • Die im unteren Bereich verholzten Stängel sind leicht vierkantig
  • Die lanzettlichen bis eiförmigen Blätter weisen eine Länge von 5-9 Zentimetern auf
  • Silbrig-samtige Härchen bedecken das junge Laub
  • Ältere Salbeiblätter verkahlen
  • Von Mai bis Juli gedeihen weiße, rosa oder violette Lippenblüten

Im Anschluss an die Blüte entwickeln sich kleine braune Klausenfrüchte, in denen sich die schwarzen Samen befinden. Vor dem Winter zieht die Pflanze ihre oberirdischen Stängel und Blätter ein, um im Boden zu überwintern.

Tipps & Tricks

Damit Salbei seinen wunderbaren Geschmack in Vollendung entfaltet, sollten die Blätter vor der Zubereitung in Wasser eingeweicht werden. Zudem empfehlen Küchenchefs, Salbei einige Zeit mit den anderen Zutaten auf kleiner Flamme zu köcheln.

GTH

Text: Paula Jansen

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