Rhabarber Pflege

Richtige Rhabarber Pflege – wenig Aufwand, reiche Ernte

Bei einer fachgerechten Pflege von Rhabarber dreht sich alles um einige wenige Faktoren. Welche das sind und wie sie realisiert werden, bringen die folgenden Zeilen auf den Punkt.

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Wie ist Rhabarber zu gießen?

Ausgewachsene Rhabarberpflanzen entwickeln eine riesige Blattmasse. Darüber verdunsten sie am sonnigen Standort große Mengen an Wasser. Der Bedarf an Gießwasser befindet sich auf einem entsprechend hohen Niveau.

  • bei angetrockneter Erde den Rhabarber großzügig gießen
  • das Wasser unmittelbar an die Wurzeln geben
  • vorzugsweise in den Morgen- oder Abendstunden wässern

Welcher Dünger ist empfehlenswert?

Als Starkzehrer verlangt Rhabarber nach einer konstanten Nährstoffversorgung. Arbeiten Sie von Februar bis Juni regelmäßig eine gut bemessene Dosis Gartenkompost ins Erdreich ein. Eine Mulchschicht aus Gras, Laub oder Tannennadeln bewahrt die Feuchtigkeit im Boden und gibt wertvolle Nährstoffe ab.

Im Anschluss an die Ernte verlagert sich der Schwerpunkt des Düngens auf die Gabe von Stickstoff. Fügen Sie dem Kompost Hornspäne oder Hornmehl bei. Eine Spritzung mit Brennnesseljauche oder flüssigem Guano ist ebenfalls empfehlenswert.

Wann ist Rhabarber umzusetzen?

Gesunder Rhabarber verweilt sieben Jahre am Standort. Nach dieser langen Kulturzeit setzen Sie die Pflanze um, damit sich das Erdreich erholen kann. Erfahrene Hobbygärtner teilen jetzt den Wurzelstock, um Rhabarber zu verjüngen und zu vermehren.

  • Rhabarber im Herbst weiträumig ausgraben
  • mit dem Spaten in zwei oder mehr Segmente teilen
  • die Schnittstelle trocknen lassen

Muss Rhabarber zum Überwintern geschnitten werden?

Ab Juni darf Rhabarber wachsen, wie es ihm gefällt. Auf diese Weise legt er Kraftreserven an für die kommende Saison. Bevor der Winter Einzug hält, zieht die Pflanze ihre restlichen Stängel und Blätter selbstständig ein. Abschneiden ist nicht erforderlich.

Einzig in rauen Lagen sowie im ersten Jahr ist ein Winterschutz empfehlenswert:

  • die Stangen aus der Pflanze herausdrehen
  • die Pflanze mit Kompost, Stroh, Laub oder Reisig bedecken
  • im Topf mit Luftpolsterfolie umwickeln und auf Holz stellen

Drohen bestimmte Krankheiten?

Die Rhabarbermosaikkrankheit gilt als wichtigste Krankheit. Die Symptome zeigen sich in Form mosaikähnlicher grüner, gelblicher oder brauner Nekrosen. Eine unmittelbare Bekämpfung ist bislang nicht möglich. Vorbeugend wirken die penible Verwendung virenfreien Pflanzgutes, die konstante Beseitigung von Blattläusen sowie Spritzungen mit Lebermoosextrakt.

Tipps & Tricks

Regelmäßiges Unkraut jäten stellt einen unverzichtbaren Bestandteil der Pflege dar. Kurz vor der Ernte harken kundige Gärtner den Rhabarber nicht mehr. Das Resultat ist ein deutlich geringerer Nitratwert in den Pflanzen.

GTH

Text: Paula Jansen

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