Rhabarber

Rhabarber düngen: Die besten Methoden für üppiges Wachstum

Artikel zitieren

Rhabarber ist ein beliebtes Gemüse im Garten, das mit der richtigen Pflege eine reiche Ernte liefert. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Düngung, die das Wachstum und die Gesundheit der Pflanze fördert. Dieser Artikel erklärt, wann und wie Sie Ihren Rhabarber optimal düngen.

Rhabarber düngen

Wann ist die beste Zeit, um Rhabarber zu düngen?

Um Ihren Rhabarber optimal zu unterstützen, empfehle ich Ihnen, ihn zweimal im Jahr zu düngen: im Frühjahr und nach der Ernte im Frühsommer. So stellen Sie sicher, dass die Pflanze während des Wachstums und auch in der Vorbereitung auf das nächste Jahr ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist.

Lesen Sie auch

Frühjahrsdüngung: Ein guter Start in die Saison

Die wichtigste Düngung für Ihren Rhabarber erfolgt im Frühjahr, idealerweise zwischen Ende Februar und Anfang März, je nach regionalem Klima. In dieser Zeit, wenn die ersten Triebe erscheinen, hat die Pflanze einen besonders hohen Nährstoffbedarf. Um diesen Bedarf zu decken, können Sie wie folgt vorgehen:

  • Arbeiten Sie reifen Kompost und organische Langzeitdünger in den Boden um die Pflanzen herum ein. Dies versorgt den Rhabarber mit einer guten Grundlage an Nährstoffen. Etwa 2-3 Liter Kompost pro Staude sind empfehlenswert.
  • Ergänzen Sie die Grunddüngung mit stickstoffhaltigen Düngern wie Hornspänen oder einem speziellen Gemüsedünger. So fördern Sie gezielt das Wachstum der jungen Triebe.

Nährstoffnachschub nach der Ernte

Nach der Haupterntezeit, die üblicherweise zwischen Mai und dem Johannistag (24. Juni) liegt, ist eine zweite Düngung ratsam. Diese sorgt dafür, dass die Pflanze genügend Reserven für das kommende Jahr aufbauen kann. Hierbei sind folgende Schritte zu empfehlen:

  • Geben Sie erneut 1-2 Liter Kompost pro Staude, um die während des Wachstums verbrauchten Nährstoffe zu ersetzen.
  • Unterstützen Sie die Regeneration der Pflanze nach der Ernte mit einer verdünnten organischen Pflanzenjauche, zum Beispiel aus Brennnesseln. Diese liefert dem Rhabarber eine zusätzliche Portion Stickstoff.

Organischer Dünger: Die beste Wahl für Ihren Rhabarber

Im Vergleich zu mineralischen Düngern bietet organischer Dünger entscheidende Vorteile für Ihren Rhabarber und die Umwelt. Er zeichnet sich durch eine langsame Freisetzung von Nährstoffen, eine verbesserte Bodenstruktur und seine Umweltfreundlichkeit aus:

  • Langfristige Nährstoffversorgung: Organischer Dünger wird von Mikroorganismen im Boden langsam zersetzt, wodurch die Nährstoffe nach und nach freigesetzt werden. Dies gewährleistet eine kontinuierliche Versorgung Ihrer Rhabarberpflanzen.
  • Förderung des Bodenlebens: Die Verwendung von organischem Dünger trägt zur Humusbildung bei, verbessert die Bodenstruktur und fördert ein aktives Bodenleben. Dies wirkt sich positiv auf die Gesundheit Ihrer Pflanzen aus.
  • Schutz der Umwelt: Dank seiner natürlichen Zusammensetzung belastet organischer Dünger weder das Grundwasser noch die Umwelt und unterstützt die natürliche Kreislaufwirtschaft.

Geeignete organische Dünger für Rhabarber

  • Kompost: Bietet eine Vielzahl an Nährstoffen und verbessert die Bodenstruktur.
  • Hornspäne: Als natürlicher Stickstoffdünger unterstützen Hornspäne das Wachstum der Rhabarberpflanzen, insbesondere im Frühjahr.
  • Stallmist: Gut abgelagerter Stallmist von Pferden oder Rindern liefert wichtige Nährstoffe und verbessert zusätzlich die Bodenstruktur.
  • Pflanzenjauchen: Eigenhergestellte Jauchen aus Brennnessel oder Beinwell dienen als hervorragende natürliche Stickstoffquellen.

Die richtige Dosierung des Düngers

Um ein optimales Wachstum Ihres Rhabarbers zu gewährleisten und eine Überdüngung zu vermeiden, ist die richtige Dosierung des Düngers entscheidend. Beachten Sie dabei die folgenden Empfehlungen:

  • Kompost: Verwenden Sie im Frühjahr und nach der Ernte jeweils 2-3 Liter Kompost pro Quadratmeter.
  • Hornspäne: Eine Düngung mit 50-100 g Hornspänen pro Quadratmeter im Frühjahr unterstützt das Wachstum der jungen Triebe.
  • Stallmist: Bei der Verwendung von gut abgelagertem Stallmist reicht eine dünne Schicht von etwa 2 cm, die flächig um die Pflanzen ausgebracht wird.
  • Pflanzenjauchen: Verdünnen Sie Pflanzenjauchen wie Brennnessel- oder Beinwelljauche im Verhältnis 1:10 mit Wasser.

Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Mengen Richtwerte sind. Die individuellen Bedürfnisse Ihrer Pflanzen können je nach Standort und Bodenbeschaffenheit variieren.