Rhabarber ist gut für den Kompost

Wenn Sie Rhabarber im Garten haben, können Sie sich glücklich schätzen. Das Stielgemüse ist nicht nur sehr lecker, die großen Blätter sind auch ideal um den Kompost vor dem Austrocknen zu schützen. Deshalb ist Rhabarber sehr gut für den Kompost.

rhabarber-kompost
Rhabarberblätter können ganz auf dem Kompost entsorgt werden

Rhabarber zum Abdecken des Komposts nutzen

Rhabarber bekommt sehr große Blätter. Diese sind ideal, um einen Komposthaufen im Garten abzudecken. Dadurch verhindern Sie, dass der Kompost zu stark austrocknet.

  • Rhabarberblätter als ganzes auf den Kompost bringen
  • alternativ kleinreißen und untermischen
  • Rhabarberschale kann ebenfalls kompostiert werden.

Rhabarber enthält sehr viel Oxalsäure, vor allem ab dem Sommer. Die Säure befindet sich aber vorwiegend in den Stielen, die bis zum Johannistag geerntet und verzehrt werden. In den Blättern ist der Gehalt nicht so hoch, sodass Sie den Kompost durch die Blätter nicht zu stark säuern.

Sie dürfen natürlich auch unbesorgt die Rhabarberschale kompostieren, wenn Sie die Rhabarber vor dem Kochen schälen.

Rhabarber vor dem Kompostieren zerkleinern

Haben Sie viel Rhabarber geerntet, sodass Sie nicht alle Blätter zum Abdecken verwenden können, reißen Sie die Blätter in kleine Stücke. Mischen Sie sie mit vorzugsweise trockenen Materialien wie Asche oder Strauchschnitt.

Wie bei allen anderen Kompostmaterialien gilt auch für Rhabarber, dass Sie niemals zu viel von einer Sorte zur gleichen Zeit auf den Kompost geben sollten. Nur eine gute Durchmischung sorgt dafür, dass wertvoller Humus entsteht und die Verrottung nicht zu lange dauert.

Bei einer sehr langen Zersetzungsdauer wird der Kompost zu feucht und schimmelt dann. Das können Sie bei Rasenschnitt besonders gut beobachten.

Rhabarber in der Komposttonne

Die Komposttonne ist mit einem Deckel versehen, sodass sie keine besondere Beschattung benötigt. Wenn Sie Rhabarber in der Tonne kompostieren möchten, reißen Sie die Blätter schön klein und vermischen Sie mit anderen Materialien.

Große Mengen an Rhabarberblättern und -schalen sollten Sie auf mehrere Tage verteilen, um sie auf den Kompost zu geben.

Tipps

Einen günstigen Einfluss auf den Kompost hat es übrigens auch, wenn Sie Zucchini auf den Haufen pflanzen. Das Gewächs benötigt sehr viele Nährstoffe und gedeiht daher hier besonders gut. Zum anderen sorgen die großen Blätter für eine Beschattung des Komposts und verhindern das Austrocknen.

Text: Sigrid Hestermann
Artikelbild: popidar/Shutterstock

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.