Die richtige Pflege der Kalanchoe Humilis

Diese sehr schöne Kalanchoe besticht durch ihre gemusterten, fleischigen Blätter. Aus der Blattrosette wächst ein langer Blütenstil mit kleinen aber äußerst attraktiven Blüten. Die Kalanchoe Humilis ist recht robust, beachtet man bei der Pflege einige grundlegende Dinge.

Kalanchoe humilis Zimmerpflanze
Die Kalanchoe humilis begeistert mit ihren rötlichen Blättern

Wie wird gegossen?

Wie alle Sukkulenten ist die Kalanchoe Humilis im Bezug auf den Wasserbedarf sehr genügsam. Es genügt in der Regel, die Pflanze einmal wöchentlich zu gießen. In jedem Fall sollten sich die oberen Zentimeter des Substrats trocken anfühlen (Daumenprobe). Überschüssiges Gießwasser, das sich im Untersetzer sammelt, nach einigen Minuten wegschütten, da auch diese Kalanchoe anfällig für Wurzelfäule ist.

Lesen Sie auch

Wie wird gedüngt?

Die Sukkulente ist sehr anspruchslos. Es genügt, während der Wachstumsperiode im monatlichen Rhythmus mit einem handelsüblichen Flüssigdünger zu versorgen.

Wann wird umgetopft?

Umgetopft werden muss spätestens dann, wenn feine Wurzeln aus den Wasserabzugslöchern wachsen. Der ideale Zeitpunkt für diese Maßnahme liegt im zeitigen Frühjahr, zu Beginn der Wachstumsperiode. Der Topf sollte eine, höchstens zwei Nummern größer sein als das bisherige Pflanzgefäß. Kakteensubstrat erfüllt alle Ansprüche der genügsamen Kalanchoe.

Wie wird die Pflanze geschnitten?

Die Sukkulente benötigt keinen Rückschnitt. Mit den Blütendolden verfahren Sie folgendermaßen:

  • Um die Blütezeit zu verlängern, vorsichtig die abgeblühten Einzelblüten herausknipsen.
  • Die gesamte Dolde wird erst abgeschnitten, wenn sich keine frischen Knospen mehr zeigen.

Pflege während der Wintermonate

Überwintert werden kann diese hübsche Sukkulente bei Zimmertemperatur. Gerne steht die Pflanze in dieser Zeit auch etwas kühler, unter 15 Grad sollte die Raumtemperatur jedoch nicht sinken.

Welche Schädlinge und Krankheiten drohen?

Ungeziefer oder Pflanzenkrankheiten treten bei diesen robusten Pflanzen nur sehr selten auf.

  • Wurzelfäule ist meist auf zu feucht gehaltenes Substrat zurückzuführen. Die Wurzeln sterben ab und die Pflanze vertrocknet trotz reichlicher Wassergaben. Setzen Sie die Kalanchoe in frische Kakteenerde und gießen Sie künftig sparsamer.
  • Mehltau, eine Pilzkrankheit, zeigt sich als weißer, mehliger Belag auf den Blättern. Entfernen Sie befallene Blätter und wenden Sie bei starkem Befall ein geeignetes Fungizid an.
  • Blatt- und Wollläuse werden meist von anderen Pflanzen auf die Kalanchoe Humilis übertragen. Der Fachhandel hält verschiedene, verträgliche Bio-Präparate bereit, mit denen sich die Schadinsekten gut behandeln lassen.

Tipps

Nach dem Umtopfen benötigt die genügsame Kalanchoe Humilis während des ersten Jahres keine zusätzlichen Düngergaben. Erst im zweiten Jahr wird in den Sommermonaten gedüngt.

Text: Michaela Kaiser

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.