Ein Gemüsebeet auf der Terrasse – ein leckerer Hingucker

Sie haben keinen Gartenanteil oder in diesem zu wenig Platz, für ein zusätzliches Gemüsebeet? Auch auf der Terrasse können Sie leckeres Gemüse heranziehen und sich auf diese Weise das besondere Aroma sonnenverwöhnter Tomaten, knackig frischer Radieschen und unvergleichlich aromatischer Salate direkt in die Küche holen.

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Tomaten gedeihen auch im Kübel

Der Gemüsegarten im Topf

Blühpflanzen sind Klassiker auf der Terrasse. Ebenso gut lässt sich in Schalen, Kübeln und Töpfen aber auch Gemüse heranziehen. Die einzige Voraussetzung hierfür ist, dass die Größe und Tiefe des Pflanzgefäßes auf die Ansprüche der Gemüsepflanzen abgestimmt wird:

  • Für Kresse genügen flache Schalen. Füllen Sie diese mit Erde und streuen Sie die Samen auf.
  • Karotten, Radieschen und Knoblauch benötigen tiefe Gefäße, in denen sich die leckeren Knollen gut entwickeln können.
  • Tomaten bevorzugen dunkle Töpfe mit ausreichendem Volumen. Sie sollten, ebenso wie Stangenbohnen und Gurken, durch eine Rankhilfe abgestützt werden.

Hochbeete – perfekt für die Terrasse

Im Gartenfachhandel erhalten Sie vormontierte Hochbeete speziell für die Terrasse. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie eine derartige Konstruktion natürlich auch selbst anfertigen und so perfekt auf die örtlichen Gegebenheiten abstimmen. Ansprechend bepflanzt ist so ein Hochbeet optisch ein Highlight, das einem reinen Blütenschmuck durchaus die Show stehlen kann.

Gemüse im Blumenkasten

Durch die sehr begrenzte Menge an Substrat eigenen sich Blumenkästen nicht für alle Gemüsearten. Wunderschön sehen beispielsweise Hängeerdbeeren oder Melonenbirnen aus, die mit diesen Bedingungen sehr gut zurechtkommen.

Ein alter Sandkasten als Gemüsebeet

Ihre Kinder sind der auf der Terrasse stehenden Sandkiste entwachsen? Wunderbar, denn diese lässt sich hervorragend zum Gemüsebeet umfunktionieren:

  • Bohren Sie einige Löcher in den Boden, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.
  • Legen Sie über diese einige Tonscherben.
  • Füllen Sie eine dünne Drainageschicht aus Blähton oder Kies ein.
  • Es folgt eine das Substrat,/link] bevorzugt eine Mischung aus Mutterboden und Kompost, eventuell angereichert mit Sand.

Der umfunktionierte Sandkasten eignet sich nicht nur zur Zucht von Radieschen, Knoblauch oder Salat. Auch Kräuter fühlen sich hier ausgesprochen wohl. Diese werden nicht nur zum Blickfang, sondern bieten auch Insekten wertvolle Nahrung.

Tipps

Da in Schalen und Töpfen die Menge nährstoffspeichernder Erde begrenzt ist, benötigen die Gemüsepflanzen auf der Terrasse regelmäßige Düngergaben. Bewährt hat sich handelsüblicher Flüssigdünger, der wöchentlich dem Gießwasser beigemengt wird.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: ChiccoDodiFC/Shutterstock
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