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Im Frühling wird der Gartenboden für das Pflanzen vorbereitet

Endlich Frühling im Garten – das ist jetzt zu tun

Im Frühjahr herrscht Aufbruchstimmung in der Natur. Endlich hat die öde Winterzeit ein Ende, denn jetzt stehen wichtige Arbeiten für den Gärtner auf dem Programm. Wie Sie Ihr grünes Reich im Frühling richtig vorbereiten auf die neue Saison, erfahren Sie hier.

Boden vorbereiten – so machen Sie es richtig

Spätestens ab März kommt das Bodenleben wieder in Schwung, sodass jetzt der beste Zeitpunkt für die Vorbereitung der Erde ist. Um die emsigen Mikroorganismen nicht zu beeinträchtigen, graben Sie das Erdreich im Frühjahr jetzt bitte nicht mehr um. So machen Sie es richtig:

  • Den Boden mit einer Harke auflockern
  • Unkraut jäten, letzte Pflanzenreste entfernen und dicke Erdklumpen zerkleinern
  • Je Quadratmeter Beetfläche 3 bis 5 Liter Kompost oberflächlich einarbeiten

Ziehen im Gemüsebeet bald Starkzehrer ein, wie Tomaten oder Kürbisse, ergänzen Sie den Kompost mit 100 Gramm Hornspänen je Quadratmeter. Dieser natürliche Stickstoff-Lieferant bringt das Wachstum nach der Pflanzung in Schwung.

Rasen fit machen für den Sommer – so geht es

Die Strapazen der Winterzeit haben auf dem Rasen ihre Spuren hinterlassen. Die folgende Fitness-Kur stimmt die Edelgräser im Frühjahr auf ein vitales, dichtes Wachstum ein:

  • Den Rasen zum ersten Mal mähen ab einer Wuchshöhe von 6 bis 8 cm
  • Anschließend die Grünfläche düngen und beregnen
  • Bei einem pH-Wert unter 5,5 den Rasen zusätzlich kalken

Einen vermoosten Rasen erlösen Sie im Frühjahr vom lästigen Filz, indem Sie ihn im Schachbrettmuster vertikutieren. Etwa 3 Wochen nach dem Düngen ist der ideale Termin an einem milden, frostfreien Tag, wenn die Grünfläche trocken ist.

Gehölze schneiden – Tipps rund um den Rückschnitt

Für alle sommerblühenden Sträucher und Bäume ist es im Frühjahr höchste Zeit für den Rückschnitt. Kürzen Sie jetzt zu lange Triebe auf die gewünschte Länge ein und lichten das Geäst gründlich aus. Frühlingsblühende Schönheiten, wie Forsythien bleiben von der Schere verschont.

Tipps

Wenn Sie Ihren Garten neu gestalten möchten ohne Rasen, ist das Frühjahr die beste Zeit. Schälen Sie die alte Sode mit einem Grassodenschneider ab. Jetzt können Sie Ihren Ideen freien Lauf lassen, wie Sie der frei gewordenen Fläche eine dekorative, fantasievolle Form verleihen. Bodendecker als Rasenersatz, Pflastern mit Natursteinen, verschönern mit einem Teich oder Swimmingpool sind nur einige der facettenreichen Optionen.

Artikelbild: Claire Lucia/Shutterstock

Beiträge aus dem Forum

  1. erster Schnitt Feigenbaum

    Hallo Gartenfreunde Ich habe seit letztem Sommer einen Feigenbaum in einem Topf (wobei man noch nicht wirklich von "Baum" sprechen kann:) ). Überwintert hat er im kühlen Treppenhaus und er gedeiht weiterhin prächtig. Nun stellen sich mir die Fragen, 'ob', 'wann' und 'wie' ich den das erste mal schneiden muss? Ich hab mal ein Bild mitgeschickt. Sollte ich den so belassen und er mach später selber Seitentriebe und ein Schnitt ist erst in ein paar Jahren notwendig? Oder muss ich den jetzt "köpfen"? Ich habe im Netz viel über das Schneiden von Feigenbäumen gefunden. Jedoch nicht, wann und wie diese []

  2. Moos kontra magere Blumenwiese als Bienenweide

    Hallo Leute, ihr schreibt, dass Moos auf schattigen und mageren Böden gut gedeiht. Diese Magerkeit brauche ich aber gerade für die Wildblumen, die auch magere Böden bevorzugen. Habe extra Rasenziegel abgetragen und Sand eingestreut. Und nun ist alles bedeckt mit Moos. Was soll ich tun? Ich muss dazu sagen, dass in den ersten 2 Jahren die Bienenweide wunderbar bunt vielfältig geblüht hat. Und jetzt nur noch Moos!

  3. Pilze im Haus (Keller) züchten ... Myzelvermehrung

    Hallo an alle Pilzfreunde! (Stachelbär, ich weiß inzwischen, Du bist nicht so der Pilzfan... hahaha) Folgender Sachverhalt: Habe im Januar Pilzmyzel gekauft um im Haus bzw. Keller meine eigenen Shitakes, Austernpilze und Kräuterseitlinge zu züchten bzw. vielmehr einfach wachsen zu lassen. Funktioniert super! (Pilzgerichte hängen uns schon zum Halse raus- haha) Hab alle Regeln des Myzel-Produzentens befolgt und die geimpften Ballen bei 11-13 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 75-90 Prozent gehalten, alle paar Tage mit Duschkopf abgebraust. Anbei ein Foto vom Kräuterseitling in der 3ten Wachtumsphase der Fruchtkörper. (heute aufgenommen) Laut Myzel-Züchter ist der Ballen, der die Nährstoffe liefert, []

  4. Heckenpflanzen

    Hallo, ich habe jetzt ein Haus mit Garten und möchte diesen neu gestalten. Derzeit stehen hier ganz viele Nadelgehölze. Ich möchte einige der Heckenpflanzen entfernen und das Ganze durch insekten- und vogelfreundliche Sträucher ersetzen. Gerade am Rand des Gartens möchte ich eine bunte Strauchreihe haben. Allerdings habe ich nicht sehr viel Platz. Ich mag Schlehe und Holunder sehr gern, aber diese wuchern leider sehr stark. Hat jemand eine Idee, welche Sträucher ich nehmen könnte? Ich habe schon an Sommerflieder gedacht. Danke im Voraus für eure Ratschläge.

  5. Basilikum MEHRJÄHRIGE Kultur (Hochstämmchen ziehen?)

    Hallo Ihr lieben Garten-Freunde! So, heute möchte ich mein mehrjähriges Basilikum-Saatgut aussähen. Nun habe ich mich ja über die Wintermonate schon etwas "schlau" gemacht. Der "Rote Genoveser" ist mein Saatgut und mehrjährig kultivierbar. (angeblich sind das alle rotgefärbten Sorten und z.T Kreuzungen davon) MEINE FRAGE an Euch: Kann man WIRKLICH ein Hochstämmchen aus Basilikum ziehen? (das habe ich nun schon öfters gehört, aber niemanden mit persönlichen Erfahrungen getroffen) gewönliches Küchen-Basilikum soll ja immer am obersten Trieb gekappt werden, damit es sich bestenfalls schön verzweigt und nicht gleich verreckt. Gegenteilig davon, zur Hochstämmchenkultur soll man alle Seitentriebe abzwicken. Meine persönliche Erfahrung []