Bienenweide

Bäume für Bienen: Die besten Bienenweiden im Überblick

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Bienen gelten als bedroht und bedingt durch verschiedene Faktoren wie Pestizide, Dürreperioden, Umweltverschmutzung und Co leiden sie zunehmend. Wer Bienen etwas Gutes tun will, sollte Gewächse pflanzen, die diesen Tieren Nahrung bieten. Bäume haben dafür besonderes Potential.

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Der Bienenbaum heißt nicht umsonst Bienenbaum
AUF EINEN BLICK
Welche Bäume gelten als die besten Bienenweiden?
Der Bienenbaum (Tetradium) und der Schnurbaum (Styphnolobium) gelten als die besten Bienenweiden. Ihre Blüten enthalten reichlich Nektar und Pollen. Außerdem blühen sie über einen langen Zeitraum. Weiterhin sind auch Bäume wie Weide, Akazie, Linde, Ahorn, Apfeldorn und Kastanie wertvolle Bienenweiden.

Weshalb sind Bäume ideale Bienenweiden?

Bäume bilden eine große Krone mit zahlreichen Blüten aus. Einmal gepflanzt, erfordern sie meist wenig Pflege und bringen dennoch meist alljährlich und über viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte ihre Blüten hervor. Bäume, deren Blüten viel Nektar produzieren, wirken als Bienenmagnet. Mit den richtigen Gehölzen können Sie also Bienen anlocken.

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Welche Bäume eignen sich als Bienenweide?

Zahlreiche Laubbäume und Obstbäume, die viele Blüten und eine Fülle an Nektar hervorbringen, eignen sich als Bienenweide. Eine besondere Anziehungskraft auf Honigbienen und Wildbienen geht unter anderem von diesen Bäumen aus:

  • Bienenbaum
  • Schnurbaum
  • Rosskastanie
  • Esskastanie
  • Linde
  • Weide
  • Apfeldorn
  • Akazie
  • Ahorn
  • Kirsche
  • Apfel
  • Pflaume

Wie hoch werden die Bäume, die als Bienenweide dienen?

Die als Bienenweide geeigneten Bäume können je nach Art über 30 Meter hoch wachsen. Wenn Sie Bäume pflanzen wollen, um eine Bienenweide anzulegen, sollte dies daher gut durchdacht sein. Es gibt beispielsweise in bestimmten Regionen, Gartenanlagen usw. Vorschriften, die beinhalten, dass Bäume nicht über ein gewisses Maß hinauswachsen dürfen. Berücksichtigen Sie jedoch nicht nur die zu erreichende Höhe der Bäume, sondern auch die mögliche Breite der Krone.

Was macht den Bienenbaum als Bienenweide so besonders?

Imker pflanzen gern den Bienenbaum, da er spät und reich blüht. Seine Blüten zeigen sich von Ende Juni bis September, was für einen Baum hierzulande äußerst spät ist. Ihr Gehalt an Nektar und Pollen ist übermäßig hoch, weshalb der Bienenbaum generell als Insektenmagnet gilt.

Inwiefern ist der Schnurbaum eine beliebte Bienenweide?

Da es zum Ende des Sommer hin nur noch wenige blühende Bäume gibt, sticht der Japanische Schnurbaum mit seiner ** Blütezeit ab August und bis September** heraus. Seine Blüten liefern extrem viel Nektar und auch Pollen. Sie duften süßlich, Bienen können kaum widerstehen und schwirren geradezu ausgehungert herbei.

Tipp

Den Baum vor und während der Blüte wässern

Damit die Blüten reichlich Nektar produzieren können und dieser gut fließt, sollten Sie den Baum vor Blütenbeginn und auch während der Blüte wässern. Das gilt vor allem für frisch gepflanzte bzw. junge Bäume sowie bei Trockenheit.

Bilder: manfredxy / stock.adobe.com