Bienenbaum – für Insekten köstlich, für uns giftig?

Der Bienenbaum heißt auch Stinkesche. Verbreitet er etwa einen unangenehmen Duft, der von giftigen Inhaltsstoffen kommt? Den Bienen ebenfalls scheint der Nektar seiner tausend Blüten bestens zu bekommen. Sie umschwirren ihn in Maßen. Wie weit dürfen wir uns dem Strauch nähern?

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Für Vögel eine Leckerei, für uns schwach giftig: Die Früchte des Bienenbaums

Keine Gefahr zu befürchten

Der Bienenbaum gilt für uns als ungiftig. Es lassen sich aber Hinweise auf Giftstoffe finden:

  • es handelt sich um Furanocumarine mit phototoxischer Wirkung
  • sie sind nur leicht giftig
  • sind für uns und unsere Haustiere keine große Gefahr

Vorsicht nur bei Früchten

Die schwache Giftigkeit dieses Baumes ist in seinen Früchten konzentriert. Ab Herbst schmückt sich die Stinkesche damit. Die harten Kapseln und Samen sind bei fast allen Vogelarten sehr beliebt. Für uns Menschen ist die Versuchung sie zu probieren sehr gering.

Hinweis:
Eine größere Gefahr besteht für Bienenallergiker. Da diese Insekten den Baum in Scharren aufsuchen, ist das Risiko in seiner Nähe gestochen zu werden erhöht.

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Supratchai Pimpaeng/Shutterstock

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