Schleierkraut kombinieren – zauberhafte Ideen zum Nachmachen

Anmutig hebt es sich empor und bezaubert mit seinen elfengleich zarten Sternenblüten. Sie scheinen förmlich zu schweben und verleihen dem Ausdruck zahlreicher anderer Gewächse im Umfeld etwas Liebreizendes und Zerbrechliches. Doch welche Pflanzen passen wirklich zum Schleierkraut?

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Schleierkraut und Lavendel lassen Romantik liebende Herzen höher schlagen

Welche Faktoren sind beim Kombinieren von Schleierkraut zu beachten?

Um den Charakter des Schleierkrauts zu untermalen, sollten Sie bei der Planung der Kombination die folgenden Faktoren beachten:

  • Blütenfarbe: weiß oder rosa
  • Blütezeit: Juni bis September
  • Standortanforderungen: sonnig, kalkhaltiger und durchlässiger Boden
  • Wuchshöhe: bis zu 100 cm

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Das äußerst filigrane Erscheinungsbild ragt bis zu 100 cm hoch, weshalb das Schleierkraut am besten mit ähnlich hohen Pflanzen harmoniert.

Berücksichtigen Sie die Standortanforderungen des Schleierkrauts. Pflanzen, die es vorziehen im Schatten zu wachsen, sind als Partner für das Schleierkraut völlig ungeeignet.

Das unvoreingenommene Weiß bis Rosa der Schleierkrautblüten passt zu der Farbe vieler anderer Gewächse. Sie können gezielt Kontraste setzen oder eine Farbbalance kreieren.

Schleierkraut im Beet oder im Kübel kombinieren

Mit seinen Begleitpflanzen kann das Schleierkraut zur wundervollsten Komposition im Beet des Gartens werden. Märchenhaft schön fügt es sich in den Hintergrund von Blütenstauden ein, die eher statisch und schwer wirken. Seine neutrale und eher schlichte Gestalt macht es zu einer unkomplizierten Begleitstaude. Darüber hinaus bereichert das Schleierkraut die Gegenwart von Ziergräsern, die ähnliche Standortansprüche aufweisen. Grundsätzlich ist es jedoch ratsam, das Schleierkraut hinter farbenfrohere und eher tonangebende Gewächse zu pflanzen.

Das Schleierkraut kann mit den folgenden Begleitpflanzen traumhaft dargestellt werden:

  • Lilien
  • Phlox
  • Ziersalbei
  • Lavendel
  • Rittersporn
  • Kugeldisteln
  • Federgras
  • Rosen

Schleierkraut mit Lavendel kombinieren

Der Lavendel und das Schleierkraut mögen einen vollsonnigen Standort auf einem eher trockenen und gut durchlässigen Substrat. Mit seiner kompakten Statur sollte der Lavendel seinen Platz vor dem Schleierkraut finden. In seinem Rücken fungiert das grazile Schleierkraut schließlich als Auflockerung und vermag es die violetten Blütenähren des Lavendels reizvoll zu umspielen.

[bild:beet|schleierkraut,lavendel]

Schleierkraut mit Federgras kombinieren

Die Kombination aus Schleierkraut und Federgras könnte luftiger kaum anmuten. Das Federgras driftet mit seinen langen Blütenähren im Wind schwungvoll umher, während das Schleierkraut mit seinen winzigen Blütensternen für leuchtende Reflexe sorgt. Am eindrucksvollsten wirkt diese Kombination in Gruppen und eher im mittleren oder hinteren Bereich des Beetes.

[bild:beet|schleierkraut,federgras]

Schleierkraut mit Phlox kombinieren

Die fast schon greifbare Schwere der Flammenblume (Phlox) erhält durch das Schleierkraut etwas Apartes. Dabei ist es empfehlenswert, den Phlox vor das Schleierkraut zu pflanzen und am besten ein Riesen-Schleierkraut für die Kombination zu wählen. Selbst verschiedene Sorten des Phlox wirken nicht geschmacklos, wenn das Schleierkraut mitspielen darf.

[bild:beet|schleierkraut,phlox]

Schleierkraut als Strauß in der Vase kombinieren

Das Schleierkraut ist wohl vor allem als Beiwerk von Blumensträußen bekannt. Als dieses ist es nicht nur vielseitig, sondern insbesondere eines: Bereichernd. Sämtliche Sträuße in der Vase können mit dem Schleierkraut optisch aufgebessert werden. Als Lückenfüller oder als Kontrastgeber kommt das Schleierkraut beispielsweise in Rosensträußen gern zum Einsatz. Romantischer könnte ein Rosenstrauß kaum wirken…

  • Rosen
  • Gerbera
  • Margeriten
  • Chrysanthemen
  • Prärie-Enzian
  • Glockenblumen
[bild:vase|schleierkraut,margeriten,praerie-enzian]
Text: Anika Gütt
Artikelbild: Nadezhda Kharitonova/Shutterstock