Paradiesvogelblume – mit der richtigen Pflege zum Blühwunder

Die Paradiesvogelblume - wahnsinnig exotisch anmutende, kunterbunte Blüten sind ihr unbestreitbares Argument. Viel ist nicht nötig, um diese Staude bei Laune zu halten, die man vielleicht mit größtem Aufwand aus seinem Madeira- oder Kanarenurlaub mitgebracht hat. Doch was spielt tatsächlich eine Hauptrolle und worauf kann verzichtet werden?

Königs-Strelitzie Pflege
Die Paradiesvogelblume braucht im Sommer reichlich Wasser

Was ist im Bezug auf das Gießen wissenswert?

Beachten Sie folgende Punkte:

  • im Sommer reichlich wässern
  • größere Exemplare verstärkt gießen
  • Substrat feucht halten
  • gießen, wenn oberste Erdschicht angetrocknet ist
  • bei Hitze nahezu täglich gießen
  • warmes, kalkarmes Wasser verwenden
  • Staunässe vermeiden

In welchen Abständen und womit sollte gedüngt werden?

Die in Madeira beheimatete ‚Papageienblume‘ sollte von April bis August in regelmäßigen Abständen gedüngt werden. Sie können sie alle 7 bis 14 Tage mit Dünger versorgen. Zum Düngen eignen sich unter anderen Kompost, Flüssigdünger und Düngestäbchen. Doch Achtung: Düngen Sie nicht zu viel, da ansonsten die Blüte ausfallen kann.

Wie überwintert man die Paradiesvogelblume?

Diese Pflanze ist äußerst frostempfindlich. Schon Temperaturen unter 10 °C können ihr schaden. Daher sollten Sie sie überwintern. Das geschieht an einem hellen und 10 bis 15 °C kühlen Standort. Alternativ können Sie Ihre Paradiesvogelblume auch im warmen Wohnzimmer überwintern, solange es dort ausreichend hell ist.

Wann sollte man diese Pflanze umtopfen und wie?

Beim Umtopfen der Paradiesvogelblume ist Fingerspitzengefühl gefragt:

  • besitzt fleischige, aber empfindliche Wurzeln
  • Wurzeln können bei unsachgemäßer Behandlung brechen
  • alle 3 Jahre umtopfen
  • idealer Zeitpunkt: nach der Blüte
  • Kübelpflanzenerde oder Blumenerde verwenden

Muss man diese Pflanze einem Schnitt unterziehen?

Es ist nicht notwendig, die Strelitzia reginae zu schneiden. Ganz im Gegenteil wirkt sich ein Rückschnitt sogar nachteilig auf die Pflanze und ihre Gesundheit aus. Alte Blätter sollten lieber mit einem Ruck herausgerissen werden. Auch welke Blüten sollten Sie entfernen! Doch niemals sollte das Gewächs radikal zurückgeschnitten werden!

Unter welchen Umständen kann es zu Krankheiten kommen?

Bei einer falschen Pflege kann es zum Einrollen der Blätter (Trockenheit), zu Wurzelfäule (Nässe), zu einer ausbleibenden Blüte und Pilzerkrankungen wie Grauschimmel kommen.

Tipps

Die Blüten halten sich auch als Schnittblumen in der Vase ein bis zwei Wochen lang.

Text: Anika Gütt
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