Papageienpflanze Pflege: Vorsicht Fettnäpfchen!

Ohne Übertreibung – die Papageienpflanze ist eine echte Rarität! Wäre sie nicht giftig, sollte man sich ihre außergewöhnlichen Blüten und Früchte auf der Zunge zergehen lassen. Doch nur mit einer artgerechten Pflege spielt sie auch mit…

Seidenpflanze Pflege
Gute Pflege belohnt die Papageienpflanze mit bis zu vier Monaten Blütezeit

In welchen Abständen wird die Papageienpflanze gedüngt?

Düngen Sie diese Pflanze alle 2 bis 3 Wochen. Insbesondere während ihrer Blütezeit, die bis zu 4 Monate andauern kann, ist eine Düngung zu empfehlen. Das wäre im Zeitraum zwischen Juni und September. Bei einer Kübelkultur sollte die Pflanze lieber alle zwei Wochen gedüngt werden.

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Welche Düngemittel eignen sich?

Bei einer Freilandkultur genügt es, das Gewächs im Mai mit Kompost zu versorgen. Diesen können Sie vorsichtig unterharken. Kübelpflanzen sollten einen herkömmlichen Blumendünger (27,00€ bei Amazon*) oder anderen Flüssigdünger (beispielsweise für Kübelpflanzen) erhalten.

Ist das Gießen permanent notwendig?

Die Papageienpflanze verträgt zeitweise Trockenheit. Herausfordern sollte man ihre Fähigkeit mit Trockenheit umgehen zu können allerdings nicht. Ein zu trockenes Substrat schränkt unter anderen ihre Blüte ein (weniger Blüten, verkürzte Blühdauer).

Gießen Sie diese Pflanze daher vor allem im Sommer regelmäßig. Verwenden Sie hierfür am besten Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser. Staunässe sollte von Grund auf vermieden werden, indem beim Pflanzen eine gute Drainage angelegt wird. Generell gilt: Lieber trocken als zu feucht.

Wie überwintert man die Papageienpflanze richtig?

Das sollte man wissen:

  • Laub fällt im Herbst ab
  • auch die Stängel ziehen sich zurück
  • hierzulande ausreichend winterhart
  • treibt im Frühjahr neu aus
  • in rauen Lagen lieber schützen
  • als Schutz geeignet: Reisig, Laub, Kompost
  • Kübelpflanzen generell ab Herbst ins Haus stellen (kühler Standort)

Muss man diese Pflanze schneiden?

Allgemein benötigt die Papageienpflanze keinen Rückschnitt. Lediglich bei Bedarf, wenn sie beispielsweise zu viel Platz einnimmt oder einige Blätter oder Triebe störend sind, sollte sie geschnitten werden. Der beste Zeitpunkt hierfür ist im Frühling gekommen. Das Schnittgut können Sie schließlich zum Vermehren verwenden. Die Pflanze lässt sich durch Stecklinge vermehren.

Tipp

Da die Papageienpflanze in allen Teilen giftig ist, sollten Sie im Umgang mit ihr vorsichtshalber Handschuhe tragen. Bei empfindlichen Menschen kann beispielsweise der Milchsaft zu Hautreizungen führen.

Text: Anika Gütt

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