Die Papageienpflanze pflanzen: Wie macht man’s richtig?

Wenn ein fruchtiger Duft, der an Honig erinnert, durch die Luft strömt und Bienen geradezu magisch anzieht, steht eines fest: Die Papageienpflanze befindet sich mitten in ihrer Blütezeit.

Seidenpflanze pflanzen
Die Papageienpflanze bevorzugt sonnige Standorte

Sollte der Standort sonnig oder halbschattig gelegen sein?

Diese ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze wächst am liebsten an einem sonnigen Standort. Dort entwickelt sie die schönsten Blüten. Doch auch im Halbschatten kann sie einen Platz finden. Unter anderen eignet sie sich für Beete sowie für die Kübelkultur auf Balkonen und Terrassen.

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Welches Substrat gefällt diesem Gewächs?

Hohe Ansprüche stellt die winterharte Papageienpflanze nicht an das Substrat. Sie fühlt sich jedoch am besten aufgehoben in einer Erde, die folgende Eigenschaften aufweist:

  • durchlässig bis gut durchlässig
  • schwach saurer bis neutraler pH-Wert
  • mäßig nährstoffreich
  • lieber trocken als feucht

Wann blüht die Papageienpflanze?

Diese exotisch anmutende Pflanze blüht im Hochsommer. In der Regel ist das zwischen Juli und August der Fall. Kurz darauf scheinen die außergewöhnlich papageienähnlichen Früchte, die gern als dekorative Elemente verwendet werden.

Welcher Pflanzabstand ist notwendig?

Wenn Sie die Papageienpflanze auspflanzen, sollten Sie zwischen ihr und anderen Gewächsen oder mehreren Exemplaren dieser Art einen Mindestabstand von 60 cm einhalten. Besser ist ein Pflanzabstand von 1 m.

Wie kann man dieses Gewächs vermehren?

Für die Vermehrung kann man verschiedene Methoden heranziehen. Diese Pflanze lässt sich mit Samen, durch Stecklinge und auch durch Teilung vermehren. Die Samen werden im Herbst vom Wind verweht und keimen im Frühjahr. Sie können auch gezielt gesät werden. Die Stecklingsvermehrung gestaltet sich wie bei anderen Strauchgewächsen. Für die Teilung wird der Wurzelstock im Frühjahr oder Herbst ausgegraben und geteilt.

Doch diese Pflanze vermehrt sich auch gern in Eigenregie. Sie besitzt ein unterirdisches Rhizom, aus dem an der Oberfläche mit der Zeit mehrere Triebe entspringen können. Wer nichts dagegen unternimmt, erhält bald einen ganzen ‚Wald‘ aus Papageienpflanzen, die nur noch einer entsprechenden Pflege bedürfen, um gut gedeihen zu können.

Tipps

Wenn Sie nicht wollen, dass sich die giftige Papageienpflanze ungehindert ausbreitet, sollten Sie sie mit einer Wurzelsperre in die Erde im Freiland setzen.

Text: Anika Gütt

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