Die Harlekinweide als Hochstamm

Bietet Ihr Garten keinen Platz für eine große Weide, müssen Sie trotzdem nicht auf diese wunderschöne Baumart verzichten. In der Zuchtform eines Hochstammes passt die Harlekinweide auf jede noch so kleine Terrasse oder den Balkon. Auf dieser Seite erfahren Sie viele weitere Informationen zu den speziellen Zuchtform sowie hilfreiche Tipps zur Pflege.

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Hakuro Nishiki

Hakuro Nishiki ist eine aus Japan stammende Zuchtform der Gattung Salix Integra. In Deutschland ist sie die beliebteste Sorte der Harlekinweiden, was mitunter auf ihre geringe Wuchshöhe zurück zu führen ist. Hakuro Nishiki ist sowohl als Strauch als auch als Hochstamm erhältlich, Bei letzterer Variante handelt es sich um eine veredelte Form. Beide Arten erreichen eine maximale Höhe von rund drei Metern.

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Hakuro Nishiki als Hochstamm

Wurde Hakuro Nishiki als Hochstamm gezüchtet, wächst sie nur geringfügig in die Höhe. Jedoch gewinnt sie im Laufe der Jahre an Breite. Sie können deutlich beobachten, wie der Stammumfang zunimmt.
Harlekinweiden sind aufgrund ihrer ansehnlichen Optik sehr beliebt. Zum einen tragen sie sattgrünes Laub. Zum anderen bestechen die Zierweiden durch Blüten, die zunächst weiß, später auffällig rosa erscheinen. Besonders schön wirkt diese Optik, wenn Sie die Krone zu einer Kugelform schneiden. Dies ist übrigens die gängige Form der Hakuro Nishiki als Hochstamm.

Harlekinweide als Hochstamm schneiden

Damit die Harlekinweide als Hochstamm ihre einzigartige Erscheinung beibehält, sollten Sie mehrmals im Jahr einen Rückschnitt vornehmen. Formschnitte sind erforderlich, sobald sich die Äste in der Krone zu sehr verzweigen. Das regelmäßige Auslichten ist wichtig für eine ausreichende Luftzirkulation und genügend Lichteinfluss. Zudem fördern Sie auf diese Weise den Neuaustrieb. Nehmen Sie mindestens einmal im Jahr einen Radikalschnitt vor. Dabei dürfen Sie den Hochstamm ruhig stark zurück schneiden. Schon nach kurzer Zeit schießt die Pflanze erneut in die Höhe. Hier noch einige Tipps zum Schneiden der Harlekinweide als Hochstamm:

  • Schneiden Sie niemals in den veredelten Stamm.
  • Achten Sie ständig auf die Erhaltung der Kugelform. Ist diese erstmal verwachsen, ist eine Ausbesserung kaum noch möglich.
  • Zudem bildet sich in der Krone Totholz, was zu kahlen Stellen führt.
  • Der erste Schnitt ist sogar bereits im zweiten Standjahr möglich.
  • Schneiden Sie den Hochstamm am besten im Frühjahr vor dem Laubaustrieb.
  • Zur Erhaltung der Kugelform empfehlen sich Nachbesserungen in den Sommermonaten.
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Fotografiecor.nl/Shutterstock

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