Wie groß wächst die Harlekinweide?

Bei dem Gedanken an eine Weide kommen Ihnen wahrscheinlich zu erst die gewaltigen Laubbäume, deren Kronen weitreichenden Schatten spenden, in den Sinn. Ganz anders kommt die Harlekinweide daher. Bei Salix integra handelt es sich um eine aus Japan stammende Zierform. Aufgrund der geringen Größe lässt sich das Bäumchen auch im Kübel kultivieren und eignet sich somit bestens für die Verschönerung der Terrasse oder des Balkons. Besonders beliebt ist die Sorte Hakuro Nishiki.

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Harlekinweiden werden nicht sehr groß

Allgemeines

Weiden existieren als Baum, Strauch oder auch als veredelter Hochstamm. Letztere tragen häufig eine kugelförmige Krone und sind nicht selten im Topf anzutreffen. Im Gegensatz zu unveredelten Exemplaren erreichen Sie nur eine geringe Wuchshöhe. Die Ausbreitung erfolgt lediglich in die Breite. Das bedeutet, dass der Stamm im Laufe der Zeit an Umfang gewinnt. Pflanzen Sie Ihre Harlekinweide am besten als Solitär Pflanze. Somit wird sie trotz geringer Größe zum Highlight in Ihrem Garten.

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Fakten zur Größe

  • Das Wachstum der Salix Integra als Strauchform beträgt maximal drei Meter.
  • Hakuro Nishiki wird etwa 1,5 Meter hoch.
  • Das Wachstum in der Breite beträgt ebenfalls rund 1,5 Meter.
  • Der jährliche Zuwachs beträgt rund 50-70 cm.
  • Halten Sie einen Pflanzabstand von 0,7-0,8 cm zu anderen Gewächsen ein.

Harlekinweide schneiden

Handelt es sich bei Ihrer Harlekinweide nicht um einen Hochstamm sondern um eine gewöhnliche Pflanze, gelingt es Ihnen mit einem regelmäßigen Rückschnitt dennoch, das Wachstum klein zu halten. Harlekinweiden vertragen auch einen starken Schnitt bis auf wenige Zentimeter über dem Boden. Die Häufigkeit ist das wichtigste Kriterium beim Schneiden der Zierweide. Zudem empfehlen sich auch Formschnitte, um die Ästhetik zu bewahren.

Wurzelbildung beachten

Obgleich die Zierform Hakuro Nishiki nicht so sehr an Höhe gewinnt, bildet sie sich unterirdisch dennoch stärker aus als andere Pflanzen. Entscheidend ist dies vor allem für die Kübelhaltung. Achten Sie darauf, dass der Topf ein ausreichendes Volumen aufweist. Bevorzugen Sie die Kübelhaltung, wirkt sich dies übrigens positiv auf ein geringes Wachstum auf. Mit der Zeit gewöhnt sich das Bäumchen an die Gegebenheiten und wächst langsamer als Pflanzen in der normalen Erde.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Katarzyna Golembowska/Shutterstock
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