Harlekinweide als Bienenweide nutzen

Die Harlekinweide wirkt nicht nur optisch schön. Sie lässt sich auch als Bienenweide nutzen. Auf einige Dinge sollten Sie dabei jedoch achten. Hier erfahren Sie, wie Sie den Baum bienenfreundlich halten.

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Die Blüten der Harlekinweide bieten Bienen Nektar und Pollen

Womit versorgt die Harlekinweide Bienen?

Die Blüten der Harlekinweide (Salix integra ‚Hakuro Nishiki‘) bieten Bienen mit Nektar und Pollen reichlich Nahrung. Während der Blütezeit von März bis April versorgen die schönen Kätzchen der Harlekinweide viele Bienenarten. Wenn Sie den schönen Zierbaum in Ihrem Garten pflanzen, versorgen Sie auch manche Wildbienenart und tragen zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Die Harlekinweide können Sie auch in einem kleinen Garten setzen, als Hochstämmchen im Kübel halten oder vom städtischen Balkon aus Bienen versorgen.

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Wie erhalte ich die Blüten der Harlekinweide für die Bienen?

Wenn Sie auf einen frühen Rückschnitt verzichten und die Harlekinweide blühen lassen, garantieren Sie eine Versorgung der Bienen. Manchmal werden die frischen Blattaustriebe der Harlekinweide mit Blüten verwechselt. Das kann dazu führen, dass der Zierbaum versehentlich zu früh geschnitten und in Kugelform gebracht wird und gar keine Blüten mehr ausbildet. Darauf sollten Sie verzichten. Erst mit Ausbildung der Blüten bietet die Harlekinweide den Bienen eine Nahrungsquelle.

Welche Harlekinweiden helfen Bienen?

Sowohl männliche wie auch weibliche Harlekinweide bieten Bienen eine Nahrung. Beide Varianten der Weidenart bilden Blüten aus, die für die Insekten nützlich sind. Sie müssen in dieser Hinsicht also keine Rücksicht nehmen, wenn Sie Ihre Harlekinweide auswählen. Die Wahl des richtigen Standorts kann dagegen sehr wohl die Blütenbildung bestärken und sich so positiv auswirken. Am besten achten Sie auf die folgenden Dinge:

  • sonnig (oder halbschattig) aber keine pralle Mittagssonne
  • lockerer Boden mit genügend Nährstoffen

Tipp

Einheimische Weidenarten als Alternativen

Obwohl die Harlekinweide Bienen versorgt, können einheimische Weidenarten eine noch bienenfreundlichere Alternative sein. Die Salweide (Salix caprea) oder die Öhrchenweide (Salix aurita) bilden häufiger eine übervolle Blüte aus. Entsprechend kann die Versorgung von solchen Pflanzen mehr Nahrung für Bienen abwerfen. Sie versprechen Ihnen jedoch nicht so ein schönes Hochstämmchen.

Text: Ben Matthiesen
Artikelbild: Nahhana/Shutterstock