Den perfekten Standort für den Eisenhut im Garten auswählen

Der Eisenhut (Aconitum) wächst schon seit der letzten Eiszeit in der Natur auf feuchten Wiesenstandorten, am Rand von lichten Auwäldern und auch an so manchem Berghang. Dieser attraktive Sommerblüher benötigt nur relativ wenig Pflege, wenn der Standort auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt ist.

Eisenhut Sonne
Der Eisenhut steht gern möglichst hell
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Ein geeigneter Boden ist wichtig

Das Bodensubstrat ist beim Anbau des Eisenhuts ein sehr wichtiger Faktor. Es sollte die folgenden Kriterien erfüllen:

  • möglichst gleichmäßig feucht (aber keine Staunässe)
  • lockere Bodenstruktur
  • nährstoffreich

Optimal sind in der Regel lehmhaltige Böden, außerdem sollte der Standort eher windgeschützt sein.

Den Standort auf die Bedürfnisse der Pflanzensorte abstimmen

Die meisten Sorten des Eisenhuts bevorzugen helle oder halbschattige Standorte, manche kommen aber auch mit Vollschatten erstaunlich gut zurecht. Halten Sie sich daher an die Angaben auf dem Saatgut oder auf dem Topf, in dem Sie die Jungpflanzen gekauft haben. An sonnigen Standorten kann der Boden mit einer Mulchschicht vor dem Austrocknen bewahrt werden.

Tipps

Viele Gärtner pflanzen den Eisenhut bevorzugt in die Mitte ihrer Blumenbeete. So kann er mit seiner oftmals beachtlichen Höhe nicht nur den optischen Mittelpunkt zwischen niedrigeren Stauden bilden, sondern wird mit seinen auch bei Berührung giftig wirkenden Pflanzenteilen weniger leicht aus Versehen gestreift.

Text: Alexander Hallsteiner

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