Drachenbaum gießen
Der Drachenbaum mag es feucht

Die perfekte Pflege für den Drachenbaum

Der Name Drachenbaum führt eigentlich in die Irre, schließlich handelt es sich bei dieser beliebten Zimmerpflanze genau genommen gar nicht um einen Baum. Trotzdem bildet das Gewächs aus der Familie der Spargelgewächse mit der Zeit ein Stämmchen aus, mit dem es fast wie eine Art Palme im Bonsai-Format aussieht.

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Wie oft sollte ein Drachenbaum gegossen werden?

Die verschiedenen Arten des Drachenbaums stammen ihrer natürlichen Verbreitung nach vor allem aus den Subtropen und Tropen. Sie mögen es daher nicht nur relativ warm, sondern auch gleichmäßig feucht. Achten Sie daher immer darauf, dass Ihr Drachenbaum in seinem Topf nie ganz austrocknet. Am leichtesten funktioniert das bei der Pflege in Hydrokultur. Sie können aber auch gewöhnliche Blumenerde verwenden und den Feuchtigkeitsgehalt entsprechend oft kontrollieren. Während der lichtreichen Sommermonate darf das Pflanzsubstrat auch an der Oberfläche immer leicht feucht und niemals trocken krümelig sein. Da die Pflanze in der Winterzeit eine Art Winterruhe einlegt, reichen dann Wassergaben im wöchentlichen Rhythmus aus. Trotz seines konstanten Wasserbedarfs mag der Drachenbaum an den Wurzeln keine Staunässe, es sollte also nie Wasser im Untersetzer stehen bleiben.

Wann und wie wird der Drachenbaum umgetopft?

Wenn Sie für die Kultur des Drachenbaums handelsübliche Blumenerde verwenden, so bietet sich ein jährliches Umtopfen an, um der Verdichtung dieses Substrats entgegenzuwirken. Dieses kann grundsätzlich das ganze Jahr über erfolgen. Der Drachenbaum wächst in der Regel so kompakt und langsam, dass es nur selten zu einem Umtopfen im Zuge eines größeren Platzbedarfs kommt. Wenn Sie Ihrem Drachenbaum beim Umtopfen etwas Gutes tun möchten, dann können Sie den pH-Wert der Erde im Topf kontrollieren. Da es der Drachenbaum gerne leicht sauer mag, sollte der pH-Wert möglichst bei einem Wert von etwa 6 liegen. Um der Gefahr von Fäulnis an den Wurzeln durch Staunässe vorzubeugen, können Sie der handelsüblichen Blumenerde gut ein Drittel der folgenden Materialien beimischen:

  • Bims-Kies oder Lava-Granulat
  • tonhaltige Ackererde
  • grobkörniger Sand

Beim Umtopfen sollten Sie darauf achten, den Wurzelballen möglichst nicht zu beschädigen und anhaftende Erde nur vorsichtig abzuklopfen.

Kann der Drachenbaum geschnitten werden?

Viele Menschen zweifeln daran, dass der Drachenbaum mit seinem dünnen Stamm und den an der Krone ansitzenden Blättern wirklich geschnitten werden kann. Dabei ist diese Pflanze sogar erstaunlich schnittverträglich. Dies ist auch gut so, immerhin kann der Drachenbaum an einem zu schattigen Standort im Raum aufgrund des Lichtmangels durchaus zum Verkahlen neigen. In einem solchen Fall nehmen Sie einfach eine scharfe und saubere Pflanzschere zur Hand und trennen den Stamm in der gewünschten Höhe mit einem sauberen Schnitt durch. Die Schnittstelle können Sie oben mit etwas Wachs versiegeln. Schon nach kurzer Zeit bilden sich unterhalb der Schnittstelle dann neue Blätter. Auf diese Weise kann auch nicht nur eine stärkere Verzweigung des Drachenbaums forciert werden, die abgeschnittenen Stücke des „Stammes“ können auch gleich als Material für die Vermehrung durch Stecklinge genutzt werden.

Welche Schädlinge befallen den Drachenbaum?

Gelegentlich können an Drachenbäumen Spinnmilben, Schild- und Wollläuse auftreten. Nimmt der Befall zu sehr überhand, können die Pflanzen in Wasser getaucht oder mit einer Sprühflasche von den lästigen Schädlingen befreit werden. Damit die Blätter auch unter guten Standortbedingungen dauerhaft schön glänzen können, sollten sie regelmäßig mit einem leicht feuchten und weichen Tuch vom anhaftenden Staub befreit werden.

Gibt es Krankheiten, die den Drachenbaum bedrohen können?

Als Zimmerpflanzen und sehr pflegeleichte Gewächse werden Drachenbäume in der Regel nicht wirklich von Krankheiten befallen. Häufiger kommt es zu Mangelerscheinungen als Folge von Pflegefehlern. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn Ihr Drachenbaum in direkter Sonneneinstrahlung oder zu nah an einem Heizkörper steht. Auch sehr dunkle Standorte werden von einem Drachenbaum nur eher schlecht vertragen. Lässt Ihr Drachenbaum trotz ausreichender Wasserversorgung die Blätter unschön hängen, so kann ein Zeichen für einen zu kalten Standort sein. Ideal sind Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius, die relativ gleichmäßig vorherrschen sollten. Im Winter sollte es für den Drachenbaum möglichst nicht kälter als etwa 16 Grad Celsius werden.

Wie wird der Drachenbaum optimal gedüngt?

Während der lichtreichen Sommermonate können Sie den Drachenbaum etwa alle 14 Tage mit einem geeigneten Flüssigdünger über das Gießwasser düngen. Alternativ sind auch Düngestäbchen im Pflanztopf möglich. Während der Wintermonate sollten Sie mit der Düngung dagegen aussetzen.

Was sollte man bei der Pflege des Drachenbaums im Winter beachten?

Der Drachenbaum wächst in der freien Natur in Regionen wie den Kanarischen Inseln, wo es ganzjährig fast gleich warm und hell ist. Entsprechend sollte der Drachenbaum als Zimmerpflanze hierzulande auch im Winter genügend Tageslicht erhalten. Grundsätzlich kann diese Pflanze ganzjährig am gleichen Platz stehen, allerdings ist die Fensterbank aufgrund der darunter befindlichen Heizkörper im Winter eher ungeeignet. Beachten Sie, dass der Drachenbaum während der Winterruhe nicht gedüngt und möglichst etwas weniger gegossen werden sollte.

Tipps & Tricks
Besonders schön sieht es aus, wenn verschiedene Arten des Drachenbaums zu einer kleinen Gruppe von Zimmerpflanze kombiniert wird. Arten mit eher „bunten“ Blättern mit heller oder rötlicher Umrandung vertragen dabei mehr direkte Sonneneinstrahlung als Drachenbäume mit rein grünen Blättern.

Beiträge aus dem Forum

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    HobbygärtnerNiedersachsen
    HobbygärtnerNiedersachsen
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