Welcher Baum eignet sich fürs Wohnzimmer?

Ahorn, Eiche, Ulme, Kiefer, Tanne - all diese schönen Bäume wachsen in unseren Wäldern, können aber auch in ausreichend großen Gärten kultiviert werden. Für die Haltung im Wohnzimmer eignen sie sich allerdings nicht. Dafür gibt es eine ganze Reihe schöner Zimmerbäume, die sich in großzügigen, lichtdurchfluteten Räumen wohl fühlen.

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Die Birkenfeige ist eine klassische Zimmerpflanze

Die schönsten Zimmerbäume

Als Zimmerpflanzen eignen sich nur Gewächse, die natürlich in den tropischen oder subtropischen Regionen dieser Welt beheimatet sind. Dort wachsen sie oft zu vielen Metern hohen Pflanzen heran, was sie bei uns natürlich nicht erreichen – die Licht- und Wärmeverhältnisse sind andere, zudem begrenzt das Pflanzgefäß das natürliche Wachstum. Dennoch erreichen die nun vorgestellten Bäume teils beachtliche Ausmaße und brauchen daher Platz. Meist lassen sie sich jedoch gut beschneiden.

Zimmerlinde

Die Zimmerlinde (Sparmannia africana) stammt ursprünglich aus Südafrika und gehört zu Familie der Malvengewächse. Sie wird bis zu drei Meter hoch, muss aber regelmäßig zurückgeschnitten werden. Kultiviert wird das verholzende Gewächs vor allem wegen seiner bis zu 20 Zentimeter großen, hellgrünen Laubblätter.

Birkenfeige

Bei einer Sammlung beliebter Zimmerbäume darf er natürlich nicht fehlen: der Ficus benjamina. Es gibt eine Vielzahl von Sorten mit unterschiedlichen Laubformen, -größen und -farben auf dem Markt, wovon insbesondere die buntlaubigen Varianten sich großer Beliebtheit erfreuen. Eng verwandt sind der Geigenkastenbaum (Ficus lyrata) sowie der Gummibaum (Ficus elastica).

Glückskastanie

Dieser Zimmerbaum, botanisch Pachira aquatica, stammt aus Mittel- und Südamerika und ist eng mit dem Affenbrotbaum. Auffällig sind seine großen, handähnlich angeordneten Blätter. Die Pflanze kann in Zimmerkultur bis zu zwei Meter hoch werden und hat typischerweise oft einen geflochtenen Stamm.

Zimmertanne

Die Zimmertanne oder auch Norfolktanne (Araucaria heterophylla) stammt von der kleinen, sehr abgelegenen Norfolkinsel östlich Australiens. Dort wird der Nadelbaum bis zu 60 Meter hoch – im Topf erreicht er eine Höhe von lediglich zwei Metern.

Tipps

Palmen bilden zwar einen Stamm aus, gehören aber trotzdem nicht zu den Bäumen. Ein typisches Merkmal fehlt nämlich: das Dickenwachstum. Dasselbe gilt auch für die Yucca-Palme, die eigentlich keine ist – auch hier nimmt der Stammumfang mit den Jahren nicht zu, nichtsdestotrotz kann die Pflanze mehrere Meter hoch werden.

Text: Ines Jachomowski
Artikelbild: f2.8/Shutterstock
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