Gedeiht Ahorn als Zimmerpflanze? – Tipps rund um den Zimmerahorn

Mit majestätischen Ahorn-Arten unserer Wälder hat Zimmerahorn wenig gemein. Lediglich die Form der Blätter erinnert bei südamerikanischen Abutilon-Arten an Bergahorn, Spitz- oder Feldahorn. Die fehlende Winterhärte gleichen Schönmalven aus mit einer nicht enden wollenden Blütezeit. Tipps rund um Standort und Pflege von Zimmerahorn zeigen, worauf die Blütenschönheit Wert legt.

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Die Schönmalve wird auch Zimmerahorn genannt

Heller, warmer Standort ist ideal

Ein Fensterplatz mit mildem Sonnenschein am Morgen oder Abend bietet einem Zimmerahorn die perfekten Lichtverhältnisse. Pralle Mittagsonne lässt hingegen Blüten und Blätter verschmachten. Ein Standort auf der Südseite des Hauses sollte daher über die Möglichkeit einer Beschattung verfügen.

Abutilon-Arten sind nicht winterhart, sodass ihr Temperaturminimum bei 10 Grad Celsius liegt. Angenehme Temperaturen von 19 bis 24 Grad Celsius im Sommer und 12 bis 15 Grad Celsius im Winter finden bei Schönmalven uneingeschränkte Zustimmung.

Pflege erfordert lediglich Grundkenntnisse

Schönmalve ist die ideale Pflanze für Anfänger. Wie die folgenden Pflege-Tipps aufzeigen, liegt die Messlatte für einen reich blühenden Zimmerahorn nicht hoch:

  • Substrat konstant leicht feucht halten, ohne dass sich Staunässe bildet
  • Zwischen den Wassergaben die Erde antrocknen lassen
  • Im März alle Triebe um ein Drittel zurückschneiden
  • Nach dem Rückschnitt umtopfen in frisches Substrat
  • Von April bis September alle 14 Tage flüssig düngen

Die Bedingungen während der Überwinterung bestimmen darüber, ob sich das Blütenschauspiel fortsetzt oder Ihr Zimmerahorn eine Winterpause einlegt. Am dunklen Standort mit Temperaturen von 10 bis 12 Grad Celsius wirft die Pflanze ihre Blüten und Blätter ab. An einem hellen Platz in Fensternähe bei 15 bis 18 Grad Celsius sieht eine Schönmalve keine Veranlassung, sich für die Dauer des Winters zurückzuziehen.

Feuchtigkeitsmesser zeigt Gießbedarf an

Im Winter ist das richtige Gießen von Zimmerpflanzen eine besondere Herausforderung. Zu nass ist ebenso fatal, wie zu trocken. Langes Rätselraten über den aktuellen Gießbedarf an Ihrem Zimmerahorn gehört der Vergangenheit an, wenn Sie einen Feuchtigkeitsmesser ins Substrat stecken.

Tipps

Läusen ist es schnuppe, ob sie einen imposanten Ahornbaum oder einen blühenden Zimmerahorn befallen. Untersuchen Sie daher Ihren Gartenahorn und Zimmerahorn gleichermaßen auf Blattläuse. Kommen Sie den Schädlingen rechtzeitig auf die Schliche, bekämpfen Sie die Plage mit Seifenwasser aus 1 Liter Wasser, 50 Millilitern Schmierseife und 1 Teelöffel Spiritus.

Text: Paula Jansen
Artikelbild: k_samurkas/Shutterstock
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