Japanischer Ahorn – Die schwierige Standort-Wahl

Der kleine Japanische Ahorn, auch unter dem Namen Japanischer Fächerahorn (Acer palmatum) im Handel erhältlich, macht vor allem als Solitär im Garten bzw. auf Balkon und Terrasse eine gute Figur. Insbesondere im Frühjahr während der Blütezeit sowie im Herbst ist der farbenfrohe Baum ein echter Blickfang.

Japanischer Ahorn Schatten
Die Standortanforderungen des Japanischen Ahorns variieren ein wenig von Art zu Art, aber Halbschatten ist sicher eine gute Wahl

Ideal ist geschützter, halbschattiger Standort

Allerdings zeigt der Japanische Ahorn seine Pracht nur an einem Standort, an dem er sich wohlfühlt. Dabei ist die Frage nach dem richtigen Platz von großer Bedeutung, schließlich entwickeln einige Sorten ihre prächtige Herbstfärbung nur an einem möglichst hellen Standort mit viel Lichteinfall, während andere direktes Sonnenlicht nicht vertragen. Achten Sie daher vor der Pflanzung unbedingt auf die Beschreibung des Sortenetiketts. Auf keinen Fall etwas falsch machen können Sie jedoch mit einem hellen, halbschattigen und möglichst windgeschützten Platz – insbesondere auf scharfen Ostwind reagiert der Japanische Ahorn sehr empfindlich.

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Nährstoffreiches, leicht feuchtes Substrat bevorzugt

In Hinblick auf den Boden fühlt sich der Japanische Ahorn in einem nährstoffreichen und sehr durchlässigen sowie leicht feuchtem Substrat am wohlsten. Der Boden hat idealerweise einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert, der auch durch die Beimischung von Torf und Sand aufgebessert werden kann. Kalkhaltiges Substrat mit einem hohen alkalischen pH-Wert wird jedoch nicht vertragen und sollte daher entsprechend ausgetauscht werden.

Tipps

Pflanzen Sie den Japanischen Ahorn vorzugsweise in der Nähe eines Gewässers, beispielsweise am Gartenteich. Dort herrscht eine höhere Luftfeuchtigkeit vor, die unter anderem die Blattspitzendürre – diese äußerst sich in braunen Blattspitzen – verhindern kann. Setzen Sie außerdem noch ein paar Kois und Goldfische in den Teich, ist das Bild eines japanischen Gartens perfekt.

Text: Ines Jachomowski

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