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Das Berg-Sandkraut mag es sandig und trocken

So pflegen Sie das Berg-Sandkraut – Tipps und Tricks

Das Berg-Sandkraut (bot. Arenaria montana), im Handel gelegentlich auch als Zwerg-Sandkraut erhältlich ist am optimalen Standort eine sehr pflegeleichte Pflanze. Seine ursprüngliche Heimat sind kältere und gemäßigte Zonen auf der nördlichen Halbkugel der Erde.

Der beste Standort für das Berg-Sandkraut

Zwar braucht die Arenaria montana nicht besonders viel Wärme für ein gutes Gedeihen, dafür aber viel Licht. Ein sonniger Standort ist schon nötig, damit die Pflanze vom Mai bis in den Juli hinein reichlich blüht. Ideal ist Sonnenschein beziehungsweise viel Licht für mindestens die Hälfte des Tages.

Der richtige Boden für das Berg-Sandkraut

Wie der Name schon vermuten lässt, mag das Berg-Sandkraut die Berge und den Sand. Der Boden sollte also eher trocken und sandig, vielleicht sogar felsig sein. Ein etwas höherer Kalkgehalt macht dem Berg-Sandkraut nichts aus. Dafür verträgt es keine Staunässe, ist also auf eine gute Durchlässigkeit des Bodens angewiesen.

Das Berg-Sandkraut richtig gießen und düngen

Das Berg-Sandkraut verträgt auch wochenlange Trockenheit recht gut, daher muss es bei normaler Witterung nicht gegossen werden. Wird das Laub schlaff, dann wässern Sie die Pflanze gründlich. Auch Dünger ist nur selten nötig, denn das Sandkraut gedeiht auch auf kargen Böden. Lediglich beim Einpflanzen und dann nur alle zwei bis drei Jahre sollten Sie ihm etwas Kompost oder Dünger gönnen.

Die Vermehrung des Sandkrauts

Um im Laufe der Zeit viele Pflanzen zu bekommen, müssen Sie das Berg-Sandkraut weder aussäen noch sich mit Stecklingen abmühen. Etwa alle zwei bis drei Jahre können Sie die vorhandenen Pflanzen teilen und so vermehren.

Schneiden Sie dabei gleich tote Wurzeln und trockene Triebe ab. So sorgen Sie für eine Verjüngung Ihres Pflanzenbestands. Teilen Sie den Wurzelballen und pflanzen sie die Teilstücke wieder ein. Eine kleine Kompostgabe erleichtert das Anwachsen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • anspruchslos und pflegeleicht
  • Standort: sonnig
  • Boden: durchlässig, kalkhaltig, eher trocken
  • sehr gut für Steingärten geeignet
  • düngen: selten bis gar nicht
  • gießen: nur bei anhaltender Trockenheit nötig, morgens oder abends, nicht in der Mittagssonne
  • Wuchshöhe: ca. 15 cm
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Blütenfarbe: weiß

Tipps

Mit etwas Dünger und regelmäßigem Gießen regen Sie Ihre Arenaria montana zu einer besonders üppigen Blüte an.

Text: Ursula Eggers Artikelbild: ahau1969/Shutterstock

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