So beugen Sie Wildwuchs im Umfeld des Ahorns vor

Ein stattlicher Ahornbaum wird schnell zum Mittelpunkt eines Gartens. Wenn Sie der natürlichen Vermehrung ihren Lauf lassen, kann sich Wildwuchs breitmachen. Hier erfahren Sie, was Sie dagegen tun können.

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Der Ahornbaum sorgt selbst für seine ausufernde Vermehrung

Warum neigt Ahorn stark zum Wildwuchs?

Am Ahorn wachsen viele Samen, die sich dank ihrer Propellerform weit fliegen können. Wenn es etwas stürmisch ist, kann sich der Samen über viele Kilometer vom Ahorn entfernen. Generell müssen Sie jedoch damit rechnen, dass ein Großteil der Samen unter dem Baum landet. Wenn Sie nicht einschreiten, wachsen Sprösslinge aus diesen Samen empor. Dann entsteht ein Wildwuchs von vielen kleinen Ahornpflanzen, der zu einer regelrechten Plage werden kann.

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Wie vermeide ich Wildwuchs unter dem Ahornbaum?

Bringen Sie eine dicke Schicht aus grobem Rindenmulch unter dem Ahorn aus. Das Material beugt Wildwuchs vor und wirkt auch gegen Unkraut. Auch optisch wirkt eine Mulchdecke unter dem Ahornbaum ansprechend. Darüber hinaus speichert das Material Feuchtigkeit und Nährstoffe und gibt diese langsam an die Wurzeln des Ahorns ab.

Wie entferne ich Wildwuchs in der Nähe des Ahorns?

Wenn Sie die kleinen Sprösslinge auszupfen, können Sie Wildwuchs ebenfalls vorbeugen. Da ein großer Ahornbaum sehr viele Samen trägt, kann diese Arbeit jedoch viel Zeit in Anspruch nehmen.

Kann ich Wildwuchs durch Entfernung der Ahornsamen vermeiden?

Bei kleineren Ahornsorten können Sie die Samen auch vom Ahorn entfernen. Da die Ahornsamen mit ihren Propellerflügeln recht groß sind, können Sie diese auch vom Baum abknipsen. Bei einem kleinen Baum haben Sie die Möglichkeit, ohne zu großen Aufwand alle Samen abzunehmen. Wenn die Höhe des Ahorns zu groß und die Krone zu breit wird, wird das jedoch schwierig.

Tipp

Wildwuchs zur Vermehrung nutzen!

Sie können den Wildwuchs des Ahorns auch zur Vermehrung nutzen. Graben Sie die kleinen Bäume einfach aus und setzen Sie diese in einen Topf oder an den gewünschten Standort.

Text: Ben Matthiesen
Artikelbild: Tony Savino/Shutterstock