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Ahorn mag nährstoffreichen, durchlässigen Boden

In welche Erde wird ein Ahorn gepflanzt?

Die Qualität der Erde trägt maßgeblich dazu bei, dass ein Ahorn nach der Pflanzung prächtig gedeiht. Ungeachtet einer mannigfaltigen Artenvielfalt, favorisieren Ahornbäume korrespondierende Bodenqualitäten. Alle wichtigen Kriterien fasst dieser Kurz-Leitfaden zusammen.

Diese Erde wünscht sich ein Ahornbaum – Tipps für die Zusammensetzung

Das Wachstum von Ahorn ist geprägt von einer bemerkenswerten Standort-Toleranz, wie die folgende Liste geeigneter Rahmenbedingungen beweist:

  • Nährstoffreiche, humose Erde, locker und durchlässig
  • Frisch-feucht bis mäßig-trocken ohne Staunässe
  • Ungeeignet: armer Sandboden oder schwerer Lehm- und Tonboden

Einzig in Bezug auf Kalkgehalt und pH-Wert gehen Ahornbäume nicht immer konform. Heimische Arten, wie Bergahorn (Acer pseudoplatanus), Spitzahorn (Acer platanoides) und Feldahorn (Acer campestre) wünschen sich kalkhaltige Erde mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 8,0. Asiatische Ahorn-Arten, wie Schlitzahorn (Acer palmatum) zeigen sich von ihrer schönsten Seite in Erde mit einem pH-Wert von 5,0 bis 6,5.

Text: Paula Jansen Artikelbild: xradiophotog/Shutterstock

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