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Nicht alle Ahornsorten gedeihen im Topf

Ahorn im Topf richtig pflegen – So geht es

Halten Sie Ausschau nach Ahorn-Arten für die Kultivierung im Topf, richtet sich der Blick auf Schlitzahorn (Acer palmatum), auch als Japanischer Fächerahorn bekannt. Die malerischen Ziergehölze reagieren freilich schnell beleidigt, wenn ihre Wünsche an Standort und Pflege nicht beachtet werden. So bleiben Ihnen die asiatischen Schönheiten gewogen.

Standort wählen mit Bedacht – Darauf sollten Sie achten

Die schönsten Ahorn-Sorten für die Topf-Kultur begeistern mit dunkelroten oder goldgelben, tief geschlitzten Schmuckblättern. Ungeeignete Rahmenbedingungen am Standort können die Pracht erheblich beeinträchtigen und sogar Krankheiten verursachen. Platzieren Sie einen Ahorn im Kübel daher bitte so:

  • Sonnige bis absonnige Lage mit mindestens 6 Stunden Sonnenschein täglich
  • Möglichkeit einer Schattierung bei praller Mittagssonne im Sommer
  • Windgeschützt und dennoch luftumspült

Im Halbschatten verblassen die wunderschönen Laubfarben. Am windexponierten Standort leiden die Blätter unter der Blattspitzendürre. Unter praller Sonneneinstrahlung zur sommerlichen Mittagszeit sind Blattschäden infolge von Sonnenbrand vorprogrammiert.

Pflege im Topf – Tipps für das perfekte Wohlfühlprogramm

Mäßigung in der Wasser- und Nährstoffversorgung wirkt sich förderlich auf die prächtige Herbstfärbung aus. Ein Rückschnitt ist lediglich bei Bedarf erforderlich. Von fundamentaler Bedeutung ist ein gut durchdachter Winterschutz. Alle wichtigen Pflegemaßnahmen bringt der folgende Überblick auf den Punkt:

  • Ahorn im Topf gießen, wenn die Substratoberfläche fühlbar trocken ist
  • Von April bis Juli alle 4 Wochen flüssig düngen oder einmalig organischen Langzeitdünger von Oscorna verabreichen
  • Vor Wintereinbruch den Topf auf Holz stellen, mit Folie umwickeln und eine Vlieshaube überstülpen

Für langsam wachsende Ahorn-Sorten im Topf können Sie das Thema Rückschnitt getrost vom Pflegeprogramm streichen. Mit einer Geschwindigkeit von 5 bis 10 cm wird jeder Zuwachs freudig begrüßt. Schnell wachsende Sorten neigen hingegen zu einer sparrigen, ausladenden Verzweigung, die mit einem Rückschnitt in Form gebracht wird. Am Ende der Winterruhe ist der beste Zeitpunkt. Solange Sie nicht ins alte Holz schneiden, treibt ein Ahorn freudig wieder aus.

Tipps

Schlitzahorn ist als asiatische Ahorn-Art besonders anfällig für Frostschäden, wenn er im Topf gedeiht. Wenn es Ihre Platzkapazitäten erlauben, räumen Sie die zierlichen Gehölze ein. In einem hellen, frostfreien Winterquartier bei maximal 5 Grad Celsius, beschränkt sich die Pflege auf gelegentliches Gießen, damit die Erde nicht austrocknet.

Artikelbild: Ketrin_Ti/Shutterstock

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