Affenbrotbaum: Wenn Krankheiten und Schädlinge das Wachstum beeinträchtigen

Die pflegeleichte Pflanze aus der Sonne Afrikas gilt als sehr widerstandsfähig. Ungünstige Faktoren können sie jedoch krank machen oder schwächen. Ein Überblick hilft dies zu vermeiden. Wirksame Mittel greifen im Notfall effektiv ein.

Affenbrotbaum Krankheiten
Früher Artikel Affenbrotbaum schneiden leicht gemacht: So geht´s Nächster Artikel Affenbrotbaum einfach vermehren: Mit Samen oder Ablegern

Hauptgrund für Unwohlsein: Überwässerung

Oft beginnen die Wurzeln des Affenbrotbaumes sofort zu faulen, wenn die Erde zu feucht ist. Das Bäumchen stirbt meist komplett ab. Der Einsatz eines Untersetzers kann diesem Umstand vorbeugen.

Lesen Sie auch

Trauermücken

Diese Tierart macht sich mit besonderer Vorliebe auf dem Affenbrotbaum breit. Wenn die Mücken bereits ausgewachsen sind, schaffen Gelbtafeln schnell Abhilfe. Nützlinge vertilgen gern die Larven dieser Schädlinge.

Spinnmilben

Weltweit gehören Spinnmilben zu den berühmtesten Störenfrieden. Vor allem während der winterlichen Heizperiode machen sie sich gern an Zimmerpflanzen zu schaffen.

Sollte Ihr Affenbrotbaum diese Schädlinge aufweisen, können drei effektive Maßnahmen ergriffen werden:

Bäumchen abduschen:

Die afrikanische Pflanze ein- bis dreimal komplett in der Dusche abspritzen.

Blätter befeuchten:

Mit Hilfe eines Wassersprühers zwei- bis dreimal täglich besprühen.

Trick mit der Plastiktüte:

Eine durchsichtige Plastiktüte wird über den Affenbrotbaum gestülpt. Unten am Stamm binden Sie diese fest. Nach circa 8 bis 10 Tagen geht den Spinnmilben förmlich die Luft aus. Sie sterben ab. Während dieser Zeit können Sie wie gewohnt gießen und düngen.

Wollläuse oder Wurzelläuse

Ungünstige Standorte locken Läuse an. Steht das Bäumchen beispielsweise auf dem Fensterbrett direkt über der Heizung, sinkt die Luftfeuchtigkeit enorm.

Unter dieser Bedingungen fühlen sich Läuse auf der Pflanze sehr wohl. Mit gezielten Methoden können Sie diesen ungebetenen Gästen das Festmahl versagen:

Angebot im Fachmarkt:

  • Spiritus: Mit einem Wattestäbchen tragen Sie dieses direkt auf die Schädlinge auf.
  • öhlige Mittel (beispielsweise Neemöl): Diese ersticken die Läuse beim gezielten Auftragen sehr schnell.

Nutztiere als umweltfreundliche Variante

Schädlinge können Sie durch Einsatz von Nützlingen gezielt vernichten. Beispielsweise lieben die niedlichen Marienkäfer Blattläuse. Sie bewähren sich bei hartnäckigen Fällen.

Prävention:

  • Erhöhung der Luftfeuchtigkeit (schützt vor Wollläusen)
  • Einsatz eines Verdunsters zur Raumbefeuchtung
  • direktes Besprühen der Pflanze selbst

Tipps & Tricks

Nach wie vor liegt die Bedeutung auf der Vermeidung von Schädlingen und Krankheiten. Informieren Sie sich bereits vor dem Kauf über die speziellen Ansprüche Ihres Affenbrotbaumes.

FT

Text: Burkhard

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.