Geldbaum

Geldbaum-Erde: So gedeiht er prächtig

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Der Geldbaum, auch bekannt als Crassula ovata, ist eine beliebte Zimmerpflanze, die für ihre pflegeleichten Eigenschaften und ihr markantes Aussehen geschätzt wird. Um jedoch sein volles Potenzial zu entfalten, benötigt der Geldbaum die richtige Erde, die seinen spezifischen Bedürfnissen gerecht wird. Dieser Artikel befasst sich mit den wichtigen Aspekten der Geldbaum-Erde, von der Beschaffenheit und dem Nährstoffgehalt bis hin zum idealen pH-Wert und der Auswahl des passenden Pflanzgefäßes.

Geldbaum Substrat
In normaler Blumenerde fühlt sich der Geldbaum nicht richtig wohl

Beschaffenheit: Luftig-locker statt Staunässe

Der Geldbaum bevorzugt ein Substrat, das seine natürliche Umgebung widerspiegelt. Optimal ist eine Erde, die luftig-locker ist und eine gute Drainage bietet. So beugen Sie Staunässe vor, die schnell zu Wurzelfäule führen kann. Eine Mischung aus 60% Kakteenerde und 40% mineralischen Zusätzen, wie Quarzsand, Kies oder Lavagranulat, bietet die ideale Grundlage für ein gesundes Wurzelwachstum.

Nährstoffgehalt: Weniger ist mehr

Nährstoffgehalt: Weniger ist mehr

Eine angepasste Erde unterstützt den Geldbaum bei gesundem Wachstum und Blüte

Als Sukkulente ist der Geldbaum an nährstoffarme Böden gewöhnt und speichert Wasser in seinen Blättern. Zu viele Nährstoffe können dem Wachstum schaden und die Blühfreudigkeit beeinträchtigen. Setzen Sie daher auf eine lockere, nährstoffarme Kakteenerde, die mit mineralischen Komponenten wie Quarzsand, Kies oder Lavagranulat angereichert ist. Dies fördert die Drainage und sorgt für eine gesunde Wurzelentwicklung.

Die richtige Erde finden

Die richtige Erde finden

Eine lockere Erde beugt Staunässe vor

Verschiedene Erden bieten sich für den Geldbaum an:

  • Kakteenerde-Mischung: Die bewährte Kombination aus 60% Kakteenerde und 40% mineralischen Zusätzen, wie Quarzsand, Kies oder Lavagranulat, gewährleistet eine optimale Drainage und beugt Staunässe vor.
  • Sandgemisch: Eine Alternative ist die Mischung aus normaler Pflanzenerde und einem Viertel Sand. Durch den Sandanteil wird die Erde durchlässiger und eignet sich somit gut für die Ansprüche des Geldbaums.
  • Strukturgebende Granulate: Auch Materialien wie Seramis-Granulat, Lavagrus oder Bims können die Bodenstruktur verbessern und Staunässe vorbeugen. Sie sorgen für eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung.

Der richtige pH-Wert

Damit sich Ihr Geldbaum optimal entwickelt, benötigt er einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5.

Das passende Pflanzgefäß

Die Wahl des richtigen Pflanzgefäßes trägt maßgeblich zum Erfolg der Geldbaum-Kultur bei. Achten Sie auf folgende Aspekte:

  • Drainage: Wählen Sie ein Gefäß mit ausreichend großen Abflusslöchern, um überschüssiges Wasser abfließen zu lassen und Staunässe zu verhindern. Eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Kies unterstützt diesen Effekt.
  • Stabilität: Größere Geldbaum-Exemplare benötigen ein standfestes Pflanzgefäß, um ein Umkippen zu vermeiden. Da die Äste des Geldbaums nicht vollständig verholzen, sind sie anfällig für Bruch.
  • Material und Ästhetik: Neben praktischen Aspekten spielt auch das Material des Pflanzgefäßes eine Rolle. Terracotta oder andere naturnahe Materialien unterstreichen den dekorativen Charakter des Geldbaums und verleihen ihm ein mediterranes Flair.