Die richtige Erde für den Affenbrotbaum

Ein Affenbrotbaum ist eine dekorative Zimmerpflanze. Da die Bäume sehr anspruchslos sind und wenig Pflege bedürfen, sind sie bei Anfängern ebenso beliebt wie bei Kennern. Wichtig für das gesunde und stattliche Wachstum der Pflanzen ist das richtige Substrat.

affenbrotbaum-erde
Der Affenbrotbaum mag trockene, durchlässige Erde

Welche Voraussetzungen benötigt Affenbrotbaum?

Der Affenbrotbaum, lateinische Adansonia, benötigt viel Wärme, Licht und wenig Wasser. Die Pflanzen stammen aus subtropischen und tropischen Klimazonen in Afrika und Australien. Dort sind sie an extrem trockene Standorte angepasst. In Afrika auch Baobab genannt, speichert die sukkulente Pflanze Wasser in ihrer Rinde. Die Böden in den heißen Zonen Afrikas sind sehr karg und nährstoffarm. Unter diesem Bedingungen gedeiht der Affenbrotbaum gut und trägt Blüten und Früchte.

Lesen Sie auch

Welche Erde benötigt ein Affenbrotbaum im Topf?

Der Affenbrotbaum benötigt auch als Zimmerpflanze einen trockenen und gut durchlässigen Boden. Staunässe muss vermieden werden, da die Wurzeln schnell faulen. Die Erde sollte zudem nährstoffarm sein. Beim regelmäßigen Umtopfen sollten Sie deshalb eigene Sukkulentenerde für Ihr Dickblattgewächs herstellen.

Wie stelle ich Erde für den Affenbrotbaum her?

Als Substrat eignet sich eine Mischung aus einem Teil Blumenerde mit zwei Teilen Sand. Statt Sand können Sie auch feines Tongranulat oder Quarzsand (5,00€ bei Amazon*) verwenden. Diese Mineralien sind etwas gröber und stützen die lockere Struktur. Vermeiden Sie torfhaltige Erde, da Torf das Wasser speichert. Optimal ist eine zusätzliche Drainage aus kleinen Kieselsteinen oder Tonkugeln als zusätzlichen Schutz gegen Nässe.

Tipp

Kakteenerde für Affenbrotbäume verwenden

Kakteen gehören ebenfalls zu den Sukkulenten und benötigen trockene, durchlässige Erde. Deshalb erfüllt Kakteenerde die Ansprüche des Affenbrotbaums an das Substrat. Zusätzlich ist sie noch locker und strukturstabil und weist dadurch eine gute Durchlüftung auf.

Text: Anja Loose