So klappt es beim Zebrakraut mit der Pflege

Das ungiftige Zebrakraut ist eine Unterart der sogenannten Dreimasterblume, die aufgrund der attraktiv gefärbten Blätter und zierlichen Blüten sehr gerne als Ampelpflanze kultiviert wird. Unter geeigneten Bedingungen bildet die Pflanze durchaus rasch lange Ranken.

Zebra-Ampelkraut Pflege
Bei guter Pflege breitet sich das Zebrakraut schnell aus

Wie häufig sollte das Zebrakraut gegossen werden?

Das Zebrakraut stammt aus relativ trockenen Landstrichen in Mittelamerika und benötigt nicht sehr viel Wasser. Sie sollten das Zebrakraut zwar regelmäßig (etwa einmal wöchentlich) mit etwas Wasser versorgen, zwischen den Wassergaben darf das Substrat beim Zebrakraut an der Oberfläche aber durchaus abtrocknen. Eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt beim Zebrakraut die Blütenbildung, daher empfiehlt sich ein gelegentliches Besprühen der Blätter mit kalkarmem, temperiertem Wasser.

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Was ist beim Umtopfen des Zebrakrauts zu beachten?

Das Zebrakraut muss bei der Kultur in einem ausreichend großen Topf nicht zwingend umgetopft werden. Alle zwei bis drei Jahre empfiehlt sich das Umtopfen aber im Sinne eines Substrataustausches: In lockerer, nährstoffreicher Erde kann die Pflanze besonders gut wachsen.

Wann und wie sollte das Zebrakraut geschnitten werden?

Grundsätzlich muss das Zebrakraut eigentlich gar nicht geschnitten werden. In den folgenden Fällen ist ein Rückschnitt aber durchaus möglich und auch relativ unproblematisch:

  • bei der Kürzung besonders langer Triebe
  • zur Vermehrung durch Stecklinge
  • bei optisch unbefriedigendem Wuchs aufgrund von Pflegefehlern

Das Zebrakraut wächst mitunter nur suboptimal, wenn es direkt in voller Sonne steht oder aufgrund von Nährstoffmangel nur wenige Blätter bildet. Nach der Behebung der jeweiligen Standort- und Pflegeprobleme kann ein Rückschnitt den Startzeitpunkt für frisches, zufriedenstellenderes Wachstum markieren.

Welche Schädlinge befallen das Zebrakraut?

Wie bei anderen Sorten der Dreimasterblume kann es gelegentlich zu einem Befall mit Blattläusen kommen. Diese können allerdings unkompliziert mit entsprechenden Nützlingen bekämpft oder ganz einfach mechanisch entfernt werden.

Wie kann das Zebrakraut vor Krankheiten geschützt werden?

Das Zebrakraut ist im Allgemeinen nicht sehr anfällig für Krankheiten. Ein spontan auftretender Blattverlust kann dagegen eher ein Hinweis auf falsch dosierte Wasser- und Düngergaben sowie auf einen zu sonnigen oder zu kalten Standort sein.

Was ist beim Düngen des Zebrakrauts zu beachten?

Das Zebrakraut hat während der winterlichen Ruhephase nur einen sehr niedrigen Nährstoffbedarf. Zwischen Frühjahr und Herbst kann etwa alle zwei Wochen etwas Flüssigdünger mit dem Gießwasser verabreicht werden.

Ist das Zebrakraut winterfest?

Die handelsüblichen Sorten des Zebrakrauts freuen sich zwar während der Sommermonate durchaus über einen zeitlich begrenzten Ausflug an einen halbschattigen Platz im Freien, im Winter sollte die Pflanze aber bei mindestens 12 bis 15 Grad an einem hellen Platz im Haus überwintert werden.

Tipps

Um bei einer Ampelbepflanzung eine buschige Optik zu erreichen, können etwa 10 bis 15 bewurzelte Stecklinge in einen Topf gepflanzt werden.

Text: Alexander Hallsteiner

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