Ysop Sonne
Der Ysop mag pralle Sonne

Ysop liebt es warm und trocken

In seiner Wildform kommt Ysop nur in wärmeren Gegenden vor. Dort besiedelt er felsige Landschaften mit trockenen, kalkhaltigen Böden. Schon seit dem Mittelalter wird Ysop als Gewürz- und Heilkraut auch nördlich der Alpen kultiviert.

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Bei Ysop handelt es sich um einen winterharten Halbstrauch mit aufsteigenden Stängeln, derben, länglichen Blättern und dunkelblauen Blüten in dichten Scheinähren. Seine botanische Bezeichnung Hyssopus officinalis stammt aus dem Hebräischen. Im jüdischen und katholischen Brauchtum diente die Pflanze früher als Weihwassersprengel.

Ysop bevorzugt einen Standort in voller Sonne, ist aber sonst eine pflegeleichte Pflanze, die auf mageren Böden gedeiht. Bei dem Anbau im eigenen Garten sollten im Bezug auf den Standort folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • ein sonniger, windgeschützter Standort,
  • durchlässiger, kalkhaltiger Boden,
  • Trockenheit wird gut vertragen,
  • Nachbarschaft mit Gemüse ist vorteilhaft.

Tipps

Ysop eignet sich hervorragend als Schmetterlings- und Insektenfutterpflanze. Von Schädlingen wird sein kräftiger Duft hingegen nicht sonderlich geschätzt.

Text: Olivia Sommer

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