Eisenkraut aussäen – im Topf und im Freiland

Eisenkraut gilt als anspruchslos. Dennoch sollten nicht einfach im Vorbeigehen die Samen im Garten oder im Balkonkasten verstreut und sich selbst überlassen werden. Dann können Sie womöglich lange auf Erfolg hoffen und warten...

Eisenkraut aussäen

Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat

Das Eisenkraut kann ab Ende April und bis Mitte Juni im Freiland ausgesät werden. Wer es Zuhause auf dem Fensterbrett vorziehen will, kann damit ab Februar und bis spätestens April starten.

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Wenn Sie die Samen besorgt haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Anzuchtschale mit nährstoffarmen Substrat befüllen
  • Samen in die Erde drücken und maximal 5 mm mit Erde bedecken (Lichtkeimer)
  • mit Wasser aus Pflanzen-Sprühflasche kräftig anfeuchten
  • an einen warmen Ort stellen (Temperatur von 20 °C)
  • über die nächsten Wochen feucht halten
  • nach 12 bis 20 Tagen erscheinen die Keimlinge

Im Freiland sollten Sie bei der Aussaat bzw. beim Pikieren auf einen Abstand von 25 bis 30 cm zwischen den einzelnen Eisenkrautpflanzen achten. Wenn das Eisenkraut im Topf wachsen soll, sollte dieser tief genug sein, da das Gewächs lange Wurzeln ausbildet.

Anschließend: Die richtige Standortwahl

Nach den Eisheiligen im Mai kann das Eisenkraut ausgepflanzt bzw. auf den Balkon umgesiedelt werden. Die Wahl sollte auf einen sonnigen Standort gelegt werden. Alternativ kann ein halbschattiger Standort auserkoren werden. Doch Achtung: Je sonniger, desto größer und blühfreudiger wird das Eisenkraut. Generell sollte sich der Platz in einer vor Wind geschützten Lage befinden.

Um den späteren Pflegeaufwand gering zu halten, empfiehlt es sich, ein Augenmerk auf das Substrat zu legen. Der Boden sollte gut durchlässig sein, so dass sich keine Staunässe bilden kann. Weiterhin vorteilhaft ist ein mageres bis mäßig nährstoffreiches und humoses Substrat mit einem trockenen bis feuchten Milieu.

Tipps & Tricks

Sobald die Eisenkrautpflanzen eine Höhe von 8 cm erreicht haben, sollten Sie sie entspitzen. Als Ergebnis verzweigen sie sich besser.

KKF

Text: Anika Gütt

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