Verbenen überwintern – ist das sinnvoll?

Die meisten Verbenen-Arten vertragen absolut keinen Frost oder zeigen sich zumindest äußerst empfindlich, wenn die Temperaturen unter die 0 °C Grenze fallen. Doch mit der richtigen Strategie können Sie Ihre Verbenen bis zu 3 Jahre lang erhalten und über die Winterzeit bringen.

Verbene überwintern

Über die Sinnhaftigkeit des Überwinterns von Verbenen

Grundsätzlich ist es wenig empfehlenswert, sich den Aufwand zu machen, frostempfindliche Verbenen zu überwintern. Diese Gewächse blühen vom Sommer bis zum Herbst und bilden zahlreiche Samen aus, mit denen sie sich gern eigenständig vermehren .

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So funktioniert’s: Pflanzen im Freiland und im Topf

Mit Pflanzen im Freiland geht man folgendermaßen vor:

  • im Herbst bis zum Boden zurückschneiden
  • vor dem Einsetzen des ersten Frosts zum letzten Mal ordentlich gießen
  • mit einer dicken Decke aus Stroh, Laub oder Reisig den Wurzelbereich ummanteln

Topfpflanzen auf dem Balkon:

  • in einen kühlen, hellen und gut durchlüfteten Raum wie das Schlafzimmer stellen
  • alternativ: auf dem Balkon in eine Ecke stellen, mit Folie oder Vlies umfüllen, einen Holzblock unter den Topf stellen
  • über die Winterzeit sparsam gießen (zu viel Feuchtigkeit erhöht das Risiko für Pilzkrankheiten und Fäulnis)
  • nicht düngen

Nach dem Überwintern

Nachdem die Eisheiligen im Mai vorübergezogen sind, können Sie Ihre Verbene im Garten von ihrem Frostschutzmantel befreien und den Topf wieder schutzlos auf den Balkon stellen. Wenn Sie es im Herbst vergessen haben, schneiden Sie die Triebe bis kurz über den Boden ab.

Tipps & Tricks

Wenn Sie sich noch nicht festgelegt haben, entscheiden Sie sich für winterharte Verbenen wie die Arten Verbena hastata oder Verbena officinalis.

KKF

Text: Anika Gütt

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