Winterhart oder frostempfindlich – die Verbene

Die letzten Blüten haben sich verabschiedet. Nun kündigt sich der Herbst an und die kühleren Tage nahen mit sicheren Schritten. Doch was wird nun aus der Verbene? Übersteht sie die kalte Jahreszeit?

Verbene winterhart

Verbenen – die empfindlichen Blütenstauden

In der Regel verträgt der Großteil der ursprünglich aus Südamerika stammenden Verbenen keinen Frost. Sobald die Anzeige des Thermometers wenige Grade unter 0 anzeigt, könnte dies das Ende der Verbenen bedeuten. Diese Pflanzen zeigen sich hierzulande gewöhnlich einjährig und nicht mehrjährig.

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Gibt es winterharte Verbenen?

Doch es gibt Verbenenarten, die den Winter schadlos überstehen können. Bis zu drei Jahre lang können sie an ihrem Standort ihr Dasein fristen. Solche Arten sind beispielsweise:

  • das Echte Eisenkraut alias Verbena officinalis
  • Verbena hastata
  • Verbena canadensis (mit Winterschutz)

Wie kann man Verbenen über den Winter bringen?

Die frostempfindlichen Verbenen können Sie über den Winter bringen. Doch lohnt sich dieser Aufwand? Da sich Verbenen leicht ausäen lassen und gern über Selbstaussaat vermehren , ist es nicht lohnenswert, sie zu überwintern .

Falls Sie dies dennoch vorhaben – für Verbenen auf dem Balkon: Im Oktober vor dem ersten Frost die Verbene ins Haus holen. Die Triebe bis kurz über den Boden radikal abschneiden. Einen kühlen, hellen und luftigen Raum wählen, in dem sie unterkommen soll. Bis zum Frühjahr regelmäßig, aber sparsam gießen. Ab Mai kann die Verbene wieder auf den Balkon verfrachtet werden.

Für Verbenen im Freiland bzw. Garten: Alle oberirdischen Pflanzenteile im Herbst abschneiden . Den Wurzelbereich dick mit Laub oder Reisig bedecken. Im Frühjahr die schützende Decke entfernen und ggf. düngen.

Tipps & Tricks

Da das Überwintern der Verbenen mit einem Aufwand verbunden ist, ist es ratsamer, diese Pflanze jedes Jahr auf’s Neue auszusäen. Insbesondere Balkonpflanzen nehmen zur Überwinterungszeit in den heimischen vier Wänden viel Platz ein und bedürfen einer regelmäßigen Wasserzufuhr.

KKF

Text: Anika Gütt

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