Ysop Rückschnitt
Nach dem Schneiden kann der Ysop getrocknet werden

Braucht Ysop einen regelmäßigen Schnitt?

Ysop ist eine ausgesprochen pflegeleichte Gewürzpflanze. Wichtig für das gute Gedeihen des aromatischen Krauts sind: sonniger Standort, trockener, kalkreicher Boden und regelmäßiger Schnitt, im Frühjahr oder im Herbst ausgeführt.

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Ysop ist hauptsächlich aus der mediterraner Küche bekannt. Inzwischen kann man ihn auch in den heimischen Gärten immer häufiger antreffen. Er bereichert auch die typisch deutsche Speisen, wie Kartoffelsalat, Braten oder Suppen. Ysop ist leicht anzubauen und ebenso einfach zu pflegen. Die Samen bekommt man zu einem sehr erschwinglichen Preis im Onlinehandel oder im Gartencenter um die Ecke.

Allgemeine Pflegehinweise

Für das gute Wachstum der Ysop-Pflanzen im Garten müssen nur wenige Pflegeregel beachtet werden:

  • sonniger bis vollsonniger Standort,
  • lockerer, kalkreicher, steiniger Boden,
  • wenig gießen, nicht düngen,
  • gelegentlich an einen anderen Platz im Garten umsetzen.

Regelmäßiger Schnitt für kompakteren Wuchs

Bei Ysop spricht man zwar von einem Kraut, was jedoch mit der Zeit zum Verholzen neigt und sich zu einem Halbstrauch entwickelt. Einerseits bietet dies einige Vorteile, beispielsweise um eine heckenartige Einfassung eines Kräuter- oder eines Rosenbeets zu gestalten. Andererseits verkahlen die älteren Triebe und werden im Laufe der Jahre unansehnlich. Dem kann man entgegenwirken, wenn man regelmäßig Schnittmaßnahmen durchführt.

Der Schnitt kann im Frühjahr vor dem Austrieb oder im Herbst nach der Blüte ausgeführt werden. Man schneidet die Pflanze am besten nicht später als im August auf etwa ein Drittel oder auch auf die Hälfte zurück. Späterer Schnitt kann dazu führen, dass die Schnittwunden bis zum ersten Frost nicht ausheilen. Ansonsten kann der Schnitt im Frühling (etwa im März) nachgeholt werden. Bis dahin bieten die alten Zweige bei strengem Frost einen guten Winterschutz.

Tipps

Wie für Lavendel gilt auch für Ysop: möglichst nicht ins alte Holz schneiden, da daraus in der Regel kein Austrieb mehr zu erwarten ist.

Text: Olivia Sommer

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