Was beim Schneiden der Eberraute zu beachten ist

Eberrauten können bis zu 1,50 Meter hoch werden. Das pflegeleichte Kraut wird sehr buschig und engt andere Pflanzen ein. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist deshalb sinnvoll. Das Schneiden erfolgt entweder im Frühjahr oder im Herbst. So schneiden Sie Eberrauten.

Eberraute Rückschnitt
Im Frühling sollte die Eberraute in Form gebracht werden
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Eberraute im Frühjahr in Form schneiden

  • Formschnitt im Frühjahr
  • Auslichten der Pflanze
  • Rückschnitt im Herbst
  • Würzkraut schneiden
  • Stecklinge zur Vermehrung schneiden

Im Frühling wird die Eberraute durch einen Rückschnitt in Form gebracht. Schneiden Sie weit nach außen ragende Triebe ab, damit die Pflanze nicht zu breit wird. Auch innen dürfen Sie sie ruhig etwas auslichten.

Durch den Rückschnitt wächst die Eberraute in den darauffolgenden Monaten nicht ganz so stark. Sie braucht dann im Herbst nicht mehr geschnitten zu werden.

Bevor Sie die Eberraute im Kübel im Frühjahr umtopfen, schneiden Sie stärker zurück. Das erleichtert das Umpflanzen.

Rückschnitt im Herbst

Ein Rückschnitt im Herbst ist nur dann sinnvoll, wenn Sie sie im Frühjahr nicht zurückgeschnitten haben. Das Schneiden vor dem Winter dient dem Schutz vor Frost. Die Triebe können dann nicht erfrieren und die Wurzel schädigen.

Schneiden Sie die Eberrauten-Zweige bis auf den Boden ab. In kühlen Lagen legen Sie Gartenvlies über die Reste.

Häufen Sie eine dicke Schicht Herbstlaub darüber, um die Wurzeln vor Frost zu schützen.

Eberraute vor Umzug ins Winterquartier schneiden

Eberrauten sind bedingt winterhart. Das gilt allerdings nicht bei der Haltung im Kübel. Als Topfpflanze sollte die Eberraute frostfrei überwintert werden.

Schneiden Sie die Pflanze zuvor herunter, damit sie im kühlen Wintergarten, Gewächshaus oder an einem hellen Ort im Keller nicht so viel Platz einnimmt.

Eberraute als Würz- und Heilkraut ernten

Eberraute wird als Würz- und Heilkraut ab Sommer geschnitten. Die Haupterntezeit ist im Herbst.

Schneiden Sie nur die Blattspitzen, da ältere Blätter oft recht bitter schmecken.

Tipps

Da die Eberraute in unseren Breiten häufig nicht blüht und damit auch keine Samen ansetzt, können Sie sie über Stecklinge vermehren. Schneiden Sie die Stecklinge im Frühjahr oder Sommer und stecken Sie einfach in vorbereitete Gartenerde oder einen Topf.

Text: Sigrid Hestermann

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