Tomaten setzen

Tomaten richtig setzen – so gelingt es im Beet und Topf

Mit ein wenig Pflege gedeihen Tomaten sowohl im Beet, als auch im Topf auf dem Balkon. Um die Pflanzen richtig zu setzen, bedarf es spezifischer Voraussetzungen. Wir erklären die zentralen Schlüsselfaktoren für einen ertragreichen Anbau.

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Wann ziehen Tomaten um ins Freie?

Ab Mitte Mai ist es draußen warm genug, damit Tomaten gepflanzt werden können. Bis dahin erfolgt eine sorgfältige Anzucht hinter Glas, sodass die Jungpflanzen mit einem stattlichen Wachstumsvorsprung in die Saison starten. So sollte der Standort im Garten und auf dem Balkon beschaffen sein:

  • von Sonnenstrahlen verwöhnte Lage
  • gerne luftumspült ohne kalte Zugluft
  • nährstoffreiche, humose Erde, frisch und leicht feucht
  • im Pflanzgefäß hochwertiges Kübelsubstrat oder spezielle Gemüseerde

Setzen Sie die Tomatenpflanzen bis zu den Keimblättern in die Erde in einem Abstand von mindestens 80 Zentimetern. Achten Sie bei veredelten Sorten darauf, dass die verdickte Veredelungsstelle noch zu sehen ist. Die Jungpflanzen legen den botanischen Turbo ein, wenn Sie das Substrat anreichern mit Kompost und Hornmehl. In den ersten drei Tagen nach der Pflanzung wird täglich gewässert.

Rankhilfen sorgen für Stabilität

Damit die Ranken von Tomatenpflanzen nicht am Boden entlang kriechen, erhalten sie eine Stütze. Setzen Sie Rankhilfen, wie Tomatenstäbe oder Spaliere gleich mit in die Erde und binden die ersten Triebe daran fest. Parallel zum weiteren Wachstum, werden die immer längeren Ranken an ihrer Stütze emporgeleitet.

Schutz vor Regentropfen ist das A und O

Im Verlauf der gesamten Saison sind Tomatenpflanzen bedroht von der gnadenlosen Krautfäule. Da die Pilzsporen sich bei feuchten Bedingungen explosionsartig vermehren, ist ein Regenschutz im Beet und auf dem Balkon unverzichtbar. Wo kein eigenes Gewächshaus zur Verfügung steht, leistet ein Tomatendach gute Dienste.

Tipps & Tricks

Wo immer Sie Tomatenpflanzen setzen, legen Sie stets einige frische Brennnesselblätter ins Pflanzloch. In der sich erwärmenden Erde verrotten die Blätter zügig und geben wertvolle Nährstoffe an die Wurzeln ab für einen vitalen Start in die Freiluft-Saison.

Text: Paula Jansen

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