Der beste Standort für die Stockrose

Es gibt wohl kaum einen klassischen Bauerngarten ohne Stockrose, manchmal auch Bauernrose genannt. Aber das ist nicht der einzige Ort, an dem sich das Malvengewächs wohlfühlt. Die Stockrose passt auch sehr gut in einen modernen Garten.

Stockmalven Standort
Stockrosen brauchen möglichst viel Sonne

Sie verschönert problemlos kahle Mauern oder lässt Ihren Zaun zu einem dekorativen Sichtschutz werden. Da sich die Stockrose gern durch Selbstaussaat vermehrt, werden Sie sicher lange Freude an den farbenfrohe Blüten haben, auch wenn die Stockrose selbst zu den zweijährigen Stauden zählt.

Was braucht die Stockrose zum Wohlfühlen?

Zwei Dinge verträgt die Stockrose gar nicht, das sind Nässe und Vollschatten. Darum pflanzen Sie dieses Malvengewächs an einen möglichst warmen und sonnigen Platz, keinesfalls an der Nordwand Ihres Hauses. Bei Wind knickt die je nach Sorte etwa 2 m hoch wachsende Stockrose leicht ab, deshalb sollte sie entweder windgeschützt stehen oder abgestützt werden, zum Beispiel mit einem Pflanzenstab.

Bei Nässe neigt die Stockrose zu dem gefürchteten Malvenrost, gönnen Sie ihr also einen durchlässigen Boden. Bei Bedarf lockern Sie ihn mit grobem Sand oder etwas Kies auf. Fehlende Nährstoffe lassen sich dagegen durch die Gabe von Dünger ausgleichen.

Die besten Standort-Tipps für die Stockrose:

  • so sonnig wie möglich
  • kein Vollschatten
  • durchlässiger Boden, wenn möglich nährstoffreich
  • niemals feucht
  • windgeschützt oder abstützen
  • gern an einem Zaun oder einer Mauer
  • nicht an der Nordseite einer Mauer

Tipps

Je sonniger Sie Ihre Stockrose pflanzen, desto wohler fühlt sie sich und desto besser ist sie vor Krankheiten geschützt.

Text: Ursula Eggers

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