Sternmoos im Garten: Den richtigen Standort auswählen

Das Sternmoos (Sagina subulata) ist botanisch gesehen eigentlich kein Moos, sondern ein Nelkengewächs. Der Name dürfte aber wohl als Referenz auf den gedrungenen Wuchs und auf die Schattenverträglichkeit dieser Pflanzen entstanden sein.

Sternmoos Steingarten
Sternmoos macht sich gut im Steingarten

Der Pflegeaufwand richtet sich nach dem Standort

Das Sternmoos wird auf wenig betretenen Flächen gerne als Rasenersatz verwendet, wenn es aufgrund schattiger Verhältnisse nur zu einem mangelhaften Wuchs der Grashalme und zu Vermoosungen kommt. Allerdings belohnt das Sternmoos auch für die Pflanzung an sonnigen Standorten durch einen kräftigeren Wuchs, wenn es in Trockenphasen ausreichend gegossen wird. Da Staunässe nur sehr schlecht vertragen wird und die Wurzeln beim Sternmoos eher kurz sind, können feuchte Standorte mit lehmigem Untergrund durch die Aufbringung von sandigem Pflanzsubstrat für die Aussaat von Sternmoos vorbereitet werden.

Blütenreichtum an ungewöhnlichen Stellen

Das in den meisten Lagen problemlos winterharte Sternmoos benötigt nicht sehr viel Erde oder Dünger für die Entwicklung starker Pflanzen mit einer Vielzahl der sternförmigen Blüten. Das macht es im Garten zu einem vielseitigen „Lückenfüller“ für die folgenden Standorte:

  • Steingärten
  • Pflasterfugen
  • Mauerritzen von Natursteinmauern
  • als Grabbepflanzung

Tipps

Das Sternmoos selbst ist zwar sehr genügsam, es setzt sich in der Konkurrenz zu anderen Pflanzen aber kaum durch. Daher sollte auftretender Fremdkräuterwuchs für die gezielte Kultur von Sternmoos entsprechend bekämpft werden.

Text: Alexander Hallsteiner

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