Spinatsaft – die grüne Vitaminbombe

Spinat ist ein vitaminreiches und eisenhaltiges Gemüse, welches bereits im Mittelalter bekannt und beliebt war. In der letzten Zeit bekommt es als Energieträger in grünen Säften und Smoothies eine neue Bedeutung.

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Eine Saftpresse eignet sich am besten, um Spinat zu entsaften

Warum ist Spinat so gesund?

Spinat enthält eine Menge Vitamine und Nährstoffe. Beispielsweise liegt sein Eisengehalt höher als bei anderen Salaten und Kohlgewächsen. Außerdem stehen Vitamin C, Calcium, Magnesium, Vitamin E und K, Kalium, Kalzium, Zink, Beta Carotine und Lutein auf der Liste seiner Inhaltsstoffe. Die ebenfalls enthaltenen Antioxidantien können dem Körper helfen, verschiedene Krankheiten abzuwehren.

Verwendung von Spinat in der Küche

Spinat kann auf verschiedene Weise zubereitet werden. Roh oder gekocht ist er gut verdaulich und bietet Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Gemüsen, mit Kartoffeln und Nudeln, mit Fleisch und Fisch oder auch als Pizzabelag. Wer immer nur auf die alten Rezepte zurückgreift, sollte einmal Spinatsalat oder einen Spinatsaft bzw. einen grünen Smoothie mit Spinat ausprobieren. Diese Zubereitungsmöglichkeit ist eine prima und vor allen Dingen eine gesunde Abwechslung.

Spinat entsaften

Spinatsaft ist eine kalorienarme und nährstoffreiche Nahrungsergänzung, die den Körper schnell mit vielen Vitaminen und Nährstoffen versorgt. Damit die Nährstoffe bei der Saftgewinnung erhalten bleiben, ist eine schonende Entsaftung empfehlenswert. Dafür eignet sich eine Saftpresse, die mit Walzen oder Schnecken das Gemüse langsam auspresst.

  1. Kaufen Sie den Spinat möglichst frisch oder ernten ihn im eigenen Garten.
  2. Verlesen Sie die Blätter, das heißt, welke und matschige Blätter sowie dicke Stiele werden entfernt.
  3. Waschen Sie die Blätter gründlich unter fließendem Wasser.
  4. Lassen Sie den Spinat gut abtropfen.
  5. Geben Sie nach und nach jeweils eine Handvoll Blätter zur Entsaftung in die Presse.
  6. Fangen Sie den Saft auf und verarbeiten ihn sofort weiter.

Frischer Spinatsaft ist empfindlich, er oxidiert schnell und sollte auch nicht allzu lange im Kühlschrank stehen. Am besten trinken Sie den Saft sofort oder verarbeiten ihn umgehend weiter.
Der Saft kann gut mit anderen Säften, beispielsweise Grapefruitsaft, kombiniert werden.
Natürlich können Sie Ihren Spinatsaft auch einfrieren. Praktisch ist das Einfrieren im Eiswürfelbehälter. So haben Sie immer die Möglichkeit, Speisen oder Getränke mit einer kleinen Portionen Spinatsaft anzureichern.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Maridav/Shutterstock

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