Salbei verarbeiten

Salbei verarbeiten mit Geschick – so geht es

Die Verwendung von Salbei beschränkt sich längst nicht auf die Würze von Speisen. Wir haben uns umgeschaut und die besten Ideen gesammelt, um das mediterrane Aromawunder zu verwerten.

Frischen Salbei einfallsreich verwerten – kreative Tipps

In der fachgerechten Pflege von Salbei gehen Ernte und regelmäßiges Schneiden Hand in Hand. Somit stellt sich während der Saison wiederholt die Frage nach der bestmöglichen Verwendung von Ernteüberschuss und Schnittgut. Dank des intensiven Aromas, ist frischer Salbei als Speisenwürze nur sehr sparsam zu verwerten. Lassen Sie sich von den folgenden Vorschlägen für eine fantasievolle Verwendung inspirieren:

  • Hausgemachte Halsbonbons aus 8 Gramm Salbei, 100 Gramm Zucker und 35 Milliliter Wasser
  • Wohltuender Salbei-Sirup aus 80 Gramm Blättern, 1 Liter Wasser und 500 Gramm Zucker
  • Erfrischendes Salbei-Gelee aus 10 frischen Blättern, 1 Liter Apfelsaft und 1 Kilogramm Gelierzucker
  • Würziger Salbei-Essig aus 5 Salbeizweigen, 300 Milliliter Roséwein, je 100 Milliliter Wasser und Essigessenz

Probieren Sie einmal Salbei-Likör, denn hierbei verwerten Sie gleich 2 Handvoll frischer Salbeiblätter auf geistvolle Weise. Einfach in 750 Milliliter Himbeergeist geben und 1 Woche ziehen lassen. Den Zucker mit Wasser aufkochen und abkühlen lassen. Nun den Salbei-Himbeergeist-Mix durch ein feines Sieb in das Zucker-Wasser einträufeln und gut umrühren.

Getrockneten Salbei trefflich verwerten – so geht’s

Ist Salbei erst einmal getrocknet, können Sie sich in aller Ruhe Gedanken über die ideale Verwendung machen. Gegenüber erntefrischen Blättern ist Trockenware 12 Monate und länger haltbar. Bedienen Sie sich aus dem gehaltvollen Kräutervorrat, um ihn so zu verwerten:

  • Um im Inhalationsgerät Husten und Schnupfen zu lindern
  • Ausgelegt im Haus, vertreiben Salbeisträußchen lästige Insekten
  • Auf den glühenden Kohlen einer Feuerschale duftend verräuchern

Lange bevor Salbei als Küchenkraut Verwendung fand, galt er als natürliches Heilmittel für die verschiedensten Beschwerden. So dienen die getrockneten Blätter, eingelegt in warmes Wasser, als belebendes Fußbad. Stehen im Winter keine frischen Salbeiblätter zur Verfügung, ergeben die getrockneten Kräuter eine wärmende Tasse Tee. Von einem Dauergebrauch in hoher Dosierung ist hingegen abzuraten, aufgrund des darin enthaltenen giftigen Thujon.

Tipps & Tricks

Ätherische Öle neigen dazu, in bestimmte Kunststoffe auszuwandern. Eine Aufbewahrung frischer oder getrockneter Salbeiblätter in Behältern aus PVC oder Polyethylen ist daher nicht empfehlenswert. Schraubgläser oder Jutesäckchen kommen für diesen Zweck eher infrage.

GTH

Text: Paula Jansen

Beiträge aus dem Forum

  1. Maxi
    Geranien...
    Maxi
    Zierpflanzen
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