Tipps zum Pflanzen einer Rotbuchenhecke

Rotbuchen erfreuen sich großer Beliebtheit im Garten, denn aus ihnen lassen sich dekorative, blickdichte Hecken ziehen. Die sommergrünen Bäumchen tragen ihr Laub oft bis ins nächste Frühjahr, sodass sie auch im Winter einen Sichtschutz bieten. Tipps zum Pflanzen von Rotbuchenhecken.

Rotbuchenhecke anlegen
Sind die Pfänzchen zum Pflanzzeitpunkt sehr klein, wird es mehrere Jahre dauern, bis sie eine dichte Hecke bilden
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Welcher Standort ist ideal?

Rotbuchenhecken bevorzugen ein mildes Klima. Sie gedeihen besonders gut in der Sonne oder im Halbschatten. Zu schattige und windige Lagen sind für Rotbuchenhecken nicht geeignet.

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Wie sollte der Boden beschaffen sein?

Das humose Substrat darf nicht sauer sein. Eine gute Durchlässigkeit verhindert, dass sich Staunässe bildet.

Wann ist die beste Pflanzzeit?

Die beste Pflanzzeit ist der Spätherbst. Notfalls können Sie eine Rotbuchenhecke auch noch bis Mai pflanzen. Dann müssen Sie die Hecke aber regelmäßig sehr gut wässern.

Wie pflanzen Sie eine Rotbuchenhecke richtig?

  • Heckenverlauf abstecken
  • Pflanzrille ausgraben
  • bei feuchten Böden Drainage anlegen
  • Erde mit reifem Kompost und Hornspäne (32,40€ bei Amazon*) verbessern
  • Rotbuchen zu zweit nicht zu tief einsetzen
  • Erde anschütten und vorsichtig festtreten
  • Rotbuchen an einen Pflanzstab anbinden
  • Rotbuchenhecke durchdringend wässern

Die Pflanzrille sollte circa 40 Zentimeter tief und circa 30 Zentimeter breit sein.

Welcher Pflanzabstand ist einzuhalten?

Der ideale Pflanzabstand in der Hecke liegt bei 50 Zentimetern. Der Abstand zu Häusern und Gehwegen sollte mehrere Meter betragen, damit die Wurzeln später keine Schäden anrichten.

Wann blühen Rotbuchenhecken?

Rotbuchenhecken blühen nur selten, da die Blütenstände beim Schneiden entfernt werden. Grundsätzlich erscheinen die ersten Blüten erst nach circa 20 Jahren.

Blütezeit ist von Ende April bis Anfang Mai. Eventuelle Früchte reifen im September und Oktober.

Lassen sich Rotbuchenhecken umpflanzen?

Rotbuchenhecken umzupflanzen ist nicht empfehlenswert. Wachsen die Bäume schon lange am bisherigen Standort, bekommen Sie die Wurzeln kaum noch unbeschädigt aus der Erde.

Wie vermehren Sie eine Rotbuchenhecke?

Rotbuchen lassen sich durch Aussaat oder Stecklinge vermehren. Zum Säen brauchen Sie Bucheckern, die Sie im Wald sammeln können. Stecklinge schneiden Sie am besten im Frühjahr.

Mit welchen Pflanzen vertragen sich Rotbuchenhecken?

Rotbuchen vertragen sich gut mit Hainbuchen oder Blutbuchen. Andere Pflanzen gedeihen in der Nähe einer Rotbuchenhecke nicht gut, da die Wurzeln sich weit ausdehnen und alle Nährstoffe aus dem Boden ziehen.

Sind Rotbuchenhecken giftig?

Vor allem die Früchte der Rotbuche, die Bucheckern, sind leicht giftig. Da eine Hecke aber nur selten Früchte trägt, ist die Vergiftungsgefahr gering.

Sind Rotbuchenhecken immergrün oder sommergrün?

Rotbuchenhecken wirken oft immergrün, weil sie das Laub bis ins nächste Jahr tragen. Die Rotbuche ist aber sommergrün. Die Blätter werden im Winter nicht mehr versorgt und hängen braun und vertrocknet an den Bäumchen.

Tipps

Rotbuchenhecken sind sehr pflegeleicht. Wichtig ist ein Rückschnitt, der zweimal im Jahr erfolgen sollte. Ältere Rotbuchenhecken müssen Sie kaum gießen oder düngen.


Text: Sigrid Hestermann

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