Rotbuchen sollten Sie nicht zu lange düngen

Rotbuchen wachsen sehr schnell und brauchen deshalb viele Nährstoffe. Ältere Bäume versorgen sich über die weit ausgebreiteten Wurzeln selbst. Wenn überhaupt sollten Sie nur junge Rotbuchen düngen. Was Sie beim Düngen von Rotbuchen beachten müssen.

Rotbuche wann düngen
Nur junge Rotbuchen sollten gedüngt werden

Nur junge Rotbuchen brauchen Dünger

Ältere, gut eingewachsene Rotbuchen müssen Sie gar nicht düngen. Die Bäume entwickeln ein weitverzweigtes Wurzelwerk, mit dem sie sich bestens selbst versorgen können.

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Junge, frisch gepflanzte Rotbuchen dürfen Sie in den ersten Jahren düngen, um das Wachstum anzuregen.

Beim Pflanzen für Nährstoffe sorgen

Die beste Grundlage legen Sie bereits beim Pflanzen der Rotbuche, wenn Sie das Pflanzloch für die Rotbuche vorbereiten. Dazu gehört, dass Sie:

  • Erde tiefgründig lockern
  • Unkraut restlos entfernen
  • gegebenenfalls eine Drainage anlegen
  • Erde mit Kompost und/oder Hornspäne (6,39€ bei Amazon*) verbessern
  • saure Böden kalken

Durch eine gute Vorbereitung des Pflanzlochs sorgen Sie von Anfang an für eine gute Nährversorgung. Weitere Düngergaben sind dann häufig nicht notwendig.

Rotbuchen nur während der Wachstumszeit düngen

Rotbuchen werden grundsätzlich nur während der Wachstumszeit gedüngt, also von März bis Anfang August. Entweder geben Sie einmal im Monat speziellen Dünger für Buchen oder Sie entscheiden sich für einen Langzeitdünger. Dieser muss nur einmal im Frühjahr verabreicht werden.

Halten Sie sich genau an die Anweisungen auf der Packung. Bei Rotbuchen ist weniger Dünger besser als zu große Mengen. Achten Sie darauf, dass der Dünger nicht direkt auf den Stamm oder die Blätter gelangt.

Wenn Sie Kompost im Garten haben, streuen Sie im Frühjahr reichlich davon um den Baum herum. Weitere Düngergaben sind dann überflüssig.

Ab August nicht mehr düngen

Rotbuchen gehen gleich nach dem letzten Wachstumsschub im Juli in die Vorwinterruhe. Sie sollten ab August auf keinen Fall mehr gedüngt werden, da sie dann eventuell noch einmal austreiben. Die Neuaustriebe sind aber nicht winterhart und erfrieren.

Tipps

Der beste Dünger für Rotbuchen sind die Blätter, die im Winter oder Frühjahr abfallen. Wenn Sie sie einfach liegenlassen, schützen Sie nicht nur den Boden vor dem Austrocknen. Die Blätter zersetzen sich und geben wichtige Nährstoffe frei.

Text: Sigrid Hestermann

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