Rosenkohl säen

So gelingt das Aussäen von Rosenkohl

Herbst und Winter sind Hochsaison für die Rosenkohl - Ernte. Seine Anbau-Zeit beginnt dagegen schon im zeitigen Frühjahr. Für die Aussaat bieten sich zwei Varianten an. Ab April kann der Rosenkohl direkt ins Beet ausgesät werden. Da die Keimlinge jedoch frostempfindlich sind, empfiehlt sich eine Anzucht in frostfreien Räumen.

Aussaat ins Frühbeet, Topfplatten oder in Saatschalen

Mit einer Aussaat des Rosenkohl in Saatschalen oder Topfplatten kannst Du eventuellen Nachtfrösten vorbeugen. Ebenso gut geeignet ist ein unbeheiztes Frühbeet. In beiden Fällen kannst Du bereits im März mit der Anzucht beginnen.

So gelingt die Aussaat in Topfplatten:

  • Topfplatte bis ca. 0,5 cm unter den Rand mit Anzuchterde füllen
  • pro einzelnes Töpfchen drei Rosenkohlsamen streuen
  • mit Erde bedecken und mit einer Sprühflasche feuchthalten
  • die Keimzeit beträgt ca. eine Woche
  • nach Entwicklung der ersten vier Blätter wird pikiert
  • dabei bleibt nur die kräftigste Pflanze erhalten

Aussäen in das Freiland

Im April beginnt die Zeit für die Freilandaussaat. Rosenkohl wird in Reihen in ein gut vorbereitetes Beet gesät. Der Samen wird in ein bis zwei cm tiefe Rillen dünn ausgesät und leicht mit Erde bedeckt. Beim Gießen solltest Du darauf achten, dass der Samen nicht weggespült wird.

Nach etwa einer Woche entwickeln sich die ersten Keimlinge. Haben sie drei bis vier Blätter ausgebildet, werden sie auf einen Mindestabstand von 15 cm vereinzelt.

Umsetzen der jungen Rosenkohlpflanzen

Die kräftigen Jungpflanzen kommen von Mitte Mai bis Ende Juni an ihren endgültigen Platz ins Beet. Der Pflanzabstand beträgt mindestens 50 – 70 cm. Bei guter Pflege beginnt im September die Rosenkohlernte.

Tipps & Tricks

Topfplatten machen die Aussaat von Gemüsesamen und das Pikieren der Setzlinge leicht. Durch Löcher im Boden fließt überschüssiges Gießwasser ab und je nach Größe passt die Topfplatte auch auf die sonnige Fensterbank.

Text: Burkhard

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