Quinoa – ein Superfood, das sich gut einfrieren lässt

Quinoa, das reisartige, schmackhafte und vielseitig verwendbare Inka-Korn aus Südamerika gewinnt in der deutschen Küche immer mehr Freunde. Da die Zeit fürs Kochen oftmals knapp bemessen ist, stellt sich die wichtige Frage, ob man Quinoa auch gut lagern und einfrieren kann.

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Bleibt mal etwas Quinoa übrig, können Sie es getrost einfrieren

Quinoa, ein gesundes Grundnahrungsmittel

Die kleinen Körner haben zwar Ähnlichkeit mit Getreide, sind aber keines. Botanisch gesehen gehören sie zu den Gänsefußgewächsen, wie beispielsweise auch der Spinat.
Das Pseudogetreide besitzt wertvolle Inhaltsstoffe, die sich positiv auf unseren Stoffwechsel auswirken.

100 g gekochtes Quinoa enthalten

  • 104 Kalorien
  • viel Eiweiß
  • wenig Fett
  • über 16 g Kohlehydrate
  • reichlich Ballaststoffe
  • kein Cholesterin
  • reichlich Mineralstoffe

Quinoa ist vielseitig verwendbar und schmeckt auch noch richtig lecker. Da es kein Gluten enthält, bildet es eine prima Nahrungsmittelgrundlage für Allergiker. Auch in der vegetarischen und veganen Küche hat das Inka-Korn mittlerweile einen festen Platz.
Quinoa wird gekocht und als Beilage zu Fleisch oder Fisch, aber auch gemischt mit Gemüsen serviert. Hier ist dann wichtig zu wissen, wie und wie lange verarbeitetes Quinoa aufbewahrt werden kann.

Die Aufbewahrung von Quinoa

Getrocknetes Quinoa hält sich luftdicht verpackt zwei bis drei Jahre an einem trockenen und dunklen Ort. Orientieren Sie sich am Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung.
Sobald Quinoa gekocht wurde, bewahren Sie die Reste luftdicht verpackt in Ihrem Kühlschrank auf. Hier hält es sich etwa eine Woche. Auf keinen Fall sollten Sie die gekochten Körnchen länger als zwei Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Es besteht die Gefahr von Schimmelbildung.
Ein gute Möglichkeit, Quinoa aufzubewahren ist das Einfrieren.

Quinoa einfrieren

Wenn es nach einem langen Arbeitstag einmal schnell gehen muss und Sie keine Lust haben frischen Quinoa zu kochen, empfiehlt es sich, auf gefrorene Körner zurückzugreifen. Kochen Sie zu einem geeigneten Zeitpunkt größere Mengen des leckeren Inka-Korns vor und frieren es dann portionsweise ein. Benutzen Sie dazu geeignete Gefrierboxen oder -beutel. Quinoa sollte in der Gefriertruhe keinen Kontakt mit Sauerstoff haben, es könnte Gefrierbrand entstehen und zu erheblichem Geschmacksverlust kommen. Quinoa kann im Gefrierschrank problemlos etwa acht Monate aufbewahrt werden.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Moving Moment/Shutterstock
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