Darf unser Brot auch mal aus der Gefriertruhe kommen?

Ein frisch gebackenes Brot duftet herrlich und ruft geradezu nach einem leckeren Belag. Selbst pur ist es immer noch ein Genuss. Ständig wird neues Brot gekauft oder selbst gebacken, damit es daheim immer verfügbar ist. Doch der Nachschub darf auch mal aus der heimischen Gefriertruhe kommen.

brot-einfrieren
Brot kann bereits geschnitten eingefroren werden

Gefriertruhe gezielt mit Brot befüllen

Brot kommt hierzulande täglich auf den Tisch. Es täglich frisch zu kaufen oder zu backen, ist allerdings nicht immer machbar. Für die brotlose Zeit zwischen zwei Einkaufsgängen kann die Gefriertruhe einspringen, vorausgesetzt, sie wurde zuvor entsprechend befüllt.

  • gezielt mehr Brot kaufen und einen Teil einfrieren
  • beim nächsten Backen einfach die doppelte Menge Teig kneten
  • kostet kaum mehr Zeit, spart aber einen ganzen Backgang

Sortenvielfalt genießen, dank Gefriertruhe

Brot ist nicht gleich Brot. Unzählige verschiedene Laibe bieten die Bäcker an, schließlich leben wir im Land mit den meisten Brotsorten. Doch ein ganzer Brotlaib ist groß, manchmal gilt das auch für die Hälfte. Die Gefriertruhe ist hierfür eine gute Lösung:

  • gewünschte Menge abschneiden und genießen
  • den Rest portioniert einfrieren
  • neue Brotsorte kaufen und genauso verfahren
  • zwischendurch eine gewünschte Brotsorte aus der Gefriertruhe holen

Reste für später aufheben

Unerwartet den Speiseplan geändert oder keinen großen Hunger gehabt? Schnell kann da Brot übrig bleiben. Damit es nicht in den Abfallbehälter landet, können Sie es einfrieren und ihm so mehr Haltbarkeit schenken.

Welches Brot eignet sich für die Truhe?

Alle Brotsorten lassen sich gut einfrieren. Das Brot sollte allerdings frisch gekauft oder frisch gebacken sein. Altes Brot wird in der Gefriertruhe auch nicht besser.

  • bald nach dem Einkauf/Backen einfrieren
  • Brot sollte erkaltet sein
  • übrig gebliebene Reste schnellstmöglich einfrieren

Ganz oder in Scheiben einfrieren?

Sie können problemlos ein ganzes Brot einfrieren. Es kann jedoch praktischer sein, den Laib in mehrere Stücke zu zerteilen oder in Scheiben zu schneiden.

  • Brot lässt sich zerteilt besser portionieren
  • später kann die gewünschte Menge leichter entnommen werden
  • der Rest kann gefroren in der Truhe verbleiben

So frieren Sie Brot richtig ein

Brot kann durch den Frost in der Gefriertruhe leicht austrocknen, deswegen darf es nur gut geschützt hinein:

  • mit Alufolie fest umwickeln
  • oder im Beutel geben und vorm Verschließen Luft rausdrücken

Brot ist am besten bei Minus 18 Grad Celsius aufgehoben.

Tipps

Auch in der Gefriertruhe kann Brot irgendwann zu alt werden.

Vermerken Sie daher unbedingt das Datum des Einfrierens, damit Sie jederzeit den Überblick haben.

Haltbarkeit

Ganzes Brot bleibt in der Gefriertruhe 6 Monate haltbar. Brotscheiben sollten innerhalb von 3 Monaten aufgebraucht werden. Toastbrot ist 1 bis 3 Monate haltbar.

Brot auftauen

Ein ganzes Brot oder einzelne Brotscheiben können Sie bei Zimmertemperatur langsam auftauen lassen. Brotscheiben und Toast können auch tiefgefroren in den Toaster gegeben werden und sind innerhalb weniger Minuten verzehrbereit.

Brot aufbacken

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Celsius ohne Umluft 15 bis 20 Minuten aufbacken. Anschließend sollte das Brot noch etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen.

Fazit für Schnell-Leser

  • Brot: Brot kann sehr gut eingefroren werden; alle Sorten vertragen den Frost
  • Vorratshaltung: Gezielt mehr Brot kaufen oder backen und auf Vorrat einfrieren
  • Reste: Auch übrig gebliebenes Brot nicht wegschmeißen, lieber einfrieren
  • Einfrieren: Brot einfrieren, solange es noch frisch ist; es sollte jedoch vollständig erkaltet sein
  • Portionieren: Brot als Ganzes einfrieren oder in Stücke bzw. Scheiben schneiden
  • Verpacken: Fest in Alufolie umwickeln; alternativ in Beutel legen, Luft rausdrücken und verschließen
  • Haltbarkeit: Bei Minus 18 Grad Celsius: ganzes Brot 6 Monate; Brotscheiben und Toast 3 Monate
  • Tipp: Datum des Einfrierens auf Verpackung vermerken!
  • Auftauen: Langsam bei Zimmertemperatur; Scheiben und Toast können gefroren getoastet werden.
  • Aufbacken: Bei 180 Grad ohne Umluft 15 bis 20 Minuten aufbacken; anschließend etwa 30 Minuten noch ruhen lassen.

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: VISKA/Shutterstock
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Rating: 5/5. 1 Stimmen

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.